Wer meine Blogs kennt, wird wissen, dass hier nicht nur die paranormalen Grenzgebiete illuminiert werden, sondern auch die Grenzen der Grenzgebiete!
Von daher wird sich niemand wundern, dass der Versuch gestartet wird, das „Jenseits“ zu „erforschen“ – anhand verschiedener Aussagen von Menschen, die im entkörperlichten Zustand meinen, dort gewesen zu sein.
Möglich, dass diese nur den interdimensionalen Flughafen betreten haben, während der Rest in tiefes Dunkel gehüllt ist.
Hierzu sollte ich anmerken, dass mich keine religiöse Motivation leitet und reitet: Die „Seele“ ist für mich eine andere, nicht materielle Existenzform des Bewusstseins.
Das Jenseits ist ein „Raum“ außerhalb unserer Raumzeit, und ein potenzieller Schöpfer eine Entität, die verstanden hat, wie Realität funktioniert, oder die weiß, wie man Realität erschafft! Für Anbetung und Verehrung sehe ich keinen Grund. So toll ist die „Schöpfung“ auch nicht!
Gerade die Erde ist aufgrund natürlicher Selektion, Fressen und Gefressenwerden, Faustrecht und der in allem Leben steckenden Gewaltbereitschaft nur ein sehr bedingt gelungenes Konstrukt!
Man fragt sich, wie jemand eigentlich „drauf“ ist, der so etwas zusammenschustert? Hier hätte man sich mehr Mühe geben können. Ich hätte die Parameter für biologisches Leben völlig anders justiert – ohne Gewalt, Mord und Totschlag!
Die Idee zu diesem Artikel kam mir, als ich den ersten von vier Bänden des Autors Dieter Hassler mit dem kurzen und knappen Titel Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt – Spontanerinnerungen kleiner Kinder an ihr "früheres Leben" in die Hände bekam. An sich sagt der Titel schon alles, was man wissen muss:
Man könnte ihn dahingehend erweitern, dass die besagten Kinder sich nicht nur an ihre vermeintlich früheren Leben erinnern konnten, sondern auch an die Zeit „dazwischen“. Diese „Zwischenwelt“, wenn es eine solche ist, nennt man auch „Bardo“. Die genaue Beschreibung findet sich in einem meiner älteren Artikel.
Hinweisen sollte man darauf, dass viele Kinder ihre Erfahrungen ins Erwachsenenalter „mitgenommen“ haben. Diese werden vom Autor mit den kindlichen Beschreibungen „vermischt“ aufgeführt.
Die Schlussfolgerungen aus den Texten, die ich hier ziehe, sind meine persönlichen und basieren auf den Aussagen der Erlebenden im Buch!
Auf die Alien Connection geht der Autor nicht ein! Herr Hassler ist konservativer in seiner Exegese und scheint im Gegensatz zu mir dem Ganzen etwas Positives abgewinnen zu können!
Seine Ansichten stehen den meinen fast diametral gegenüber, was Sinn, Motivation der Jenseits-Intelligenz und deren Ethik betrifft.
Ich möchte darauf ganz besonders hinweisen, damit es hier zu keinen Verwechslungen kommt und man nicht auf den Gedanken gerät, der Autor des Buches äußere sich so, wie der Autor dieser – sicher subjektiven – Zusammenfassung!
Mir ist aufgefallen, dass Kinder mit diesen Erlebnissen schon extrem früh gesprächig werden – in einem Fall bereits mit elf Monaten! Dabei verwenden sie Ausdrücke und Wörter, die höchst untypisch und eigentlich zu kompliziert für Kleinkinder sind. Verwundert hat mich, dass bei den 136 „Bardo Fällen“ immer wieder „außerirdische“ oder „weltraumlastige“ Aussagen gemacht werden:
Die „Seelen“ schildern den Aufenthalt im All oder beschreiben die Erde aus der Weltraumperspektive. Häufig begann die neue Inkarnation mit einem „Sturz“ aus dem Himmel. Was man sagen kann, ist, dass viele „Seelen“ einen „Betreuer“ oder „Aufpasser“ haben – ein Lichtwesen, das zur Inkarnation aufruft oder drängt; einige gehen freiwillig.
Das Bardo Ambiente wird mit einer großen Halle oder einem vergleichbaren Raum beschrieben, in dem sich mehrere „Seelen“ aufhalten und warten. Bevor es auf die Reise geht, befindet man sich in einem erdähnlichen Areal – Jenseits oder ein anderer Planet?
Kennt jemand den CE4-Fall der Betty Andreasson-Luca? Genauer: ihre Beschreibung der Alien Welt? So sieht es dort aus! Wenn ein gewisses Maß an „Perfektion“ erreicht ist, würde man zu einer „besseren“ Welt, einem Parallel Universum, gelangen. Wobei ich mich frage, was die „schlechte“ Welt dann soll.
Überhaupt scheint es dort sehr geschäftig zuzugehen – kein Hinweis auf „himmlische Ruhe“! Jene, die keinen „Job“ haben, versetzen sich in Schlaf und werden geweckt, wenn ein neuer Körper frei wird, in den sie „fahren“ müssen. Man verständigt sich telepathisch. Die eigene Form wird als geschlechtslose, runde Lichtkugel wahrgenommen oder als dünne Wolkensäule mit 360 Grad Rundumsicht.
Auf der Erde können „Seelen“, wenn sie möchten, poltern und geistern! Einer der Inkarnierten meinte, dass alle spirituellen Wesen von anderen Planeten kommen. Ist die Erde dann „Neuland“, bewohnt von Ex-Alien-Seelen, die in menschlichen Körpern parken? Und wer hat die Körper gemacht?
In diesem Bardo würde man über den Aufbau des Universums informiert, wahrscheinlich aus einem bestimmten Grund, denn dieses ist ja materieller Raum und somit jenseits des „Jenseits“! Tatsächlich könnten „Seelen“ auch auf anderen Planeten inkarnieren – Hinweise darauf fanden sich in dem Buch aber nicht.
Was man findet, ist die interessante Schilderung über einen „Ankleideraum“ mit verschiedenen Körpern zum „Anziehen“, angepasst an die Lebensverhältnisse der jeweiligen „Planeten“.
Wer denkt da nicht an Whitley Strieber, dem eine „Kommode“ mit „Alienbekleidung“ gezeigt wurde – also mit den leeren Hüllen der Greys? Strieber hat die Botschaft damals nicht verstanden; jetzt wird klar, was gemeint ist. Die Physis der Lebewesen wird von den „Seelen“ ausgefüllt wie ein Kleidungsstück!
Immer wieder ist von verschiedenen Ebenen oder Abstufungen im Jenseits die Rede, die ggf. miteinander verzahnt sind oder auch nicht. Unklar bleibt, ob man sich in diesem Konstrukt überall bewegen kann. Einmal wird ein „12er-Rat“ beschrieben:
Entitäten, die im Kreis angeordnet sind, jedoch nur über Gesichter zu verfügen scheinen, die nicht näher beschrieben wurden. Hier hatte man beschlossen, dass eine spezielle „Seele“ wieder zur Erde musste, was bei dieser nicht auf Freude stieß.
Überhaupt hat man bei fast allen Aussagen den Eindruck, dass die Erde so ziemlich das Letzte sei – ein Planet, auf den keiner wollte! Gefreut hat mich die Aussage – und die kam öfter –, dass auch Tiere eine Seele haben! Unklar ist, ob sich diese Tierseelen zu Menschen entwickeln oder umgekehrt.
Über die „Evolution“ der „Seelen“ ist wenig zu erfahren. Es gibt zwei Aussagen, dass diese von einer Entität stammen, also Bestandteil eines größeren „Organismus“ sind, und letztlich wieder mit diesem fusionieren sollen – inklusive aller Informationen, die zusammengetragen wurden! Damit ist wohl das „Nirwana“ gemeint, das Aufgehen bzw. individuelle Erlöschen der einzelnen Existenz im großen Kollektiv. Wenn Marx das gewusst hätte!
Wer die Hoffnung hat, Familienangehörige „dort“ anzutreffen, könnte enttäuscht werden. Es wurde darauf hingewiesen, dass diese sich vereinzelt auf anderen Ebenen befinden, ggf. neue „Jobs“ haben oder eine weitere Existenz führen.
Vor Jahren habe ich mal die SETH-Durchgaben studiert; da wurde das thematisiert. SETH gab an, dass in einem solchen Fall eine andere Entität einspringt und so tut, als sei sie Oma oder Opa! Ob das „moralisch“ oder verlogen ist, möchte jeder für sich entscheiden!
Vielleicht wurden sie vom „Zentralkörper“, also der „Datenkrake“ des Systems, auch schon „absorbiert“, um an die gespeicherten Informationen zu kommen?
Klar wird, wieso sich so viele „Seelen“ auf der Erde verstecken und durch alte Gemäuer spuken: Die bessere Variante zu existieren, statt vom Boss geschluckt zu werden? Wie Chronos, der seine Kinder frisst?
Verstehen kann ich sie schon, die rebellierenden Engel, die sich erhoben haben und dann unter den Menschen wandelten. Bei der Faktenlage rührt sich auch in mir der Revoluzzer!
Offenbar gibt es auch eine Form der „Abschlussprüfung“. Das entsprechende Statement liest sich kurios, ich zitiere:
„Das Ergebnis entscheidet darüber, wer es wert ist, als Führer des sich immer weiter ausdehnenden Universums zu fungieren.“
Wie der Transfer Erde ↔ Jenseits genau erfolgt, ist nicht ganz klar. Oft ist die Rede vom freien Fall; einmal wurde ein Zylinder als Transportvehikel beschrieben. Verstorbene, die gar nicht erst ins „Jenseits“ kamen, sondern auf der Erde herumflogen, drangen über den Mund in den Körper der zukünftigen Mutter ein.
Bis dahin hielten sich einige in Baumkronen auf [Bambusbaum, Tamarindenbaum (zweimal), Palme, nicht näher beschriebener Baum in einem Wald]! Ein vermeintlich Inkarnierter, der die zum Jenseits gehörenden Entitäten als „Andere“ beschrieb, erhielt in seinem Leben Besuch von vermeintlichen „Außerirdischen“.
Die Entitäten stammten aber aus dem Jenseits und hatten sich offenbar einen „exotischen“ Körper zugelegt, ohne sich sofort zu outen. Ob es zu Entführungserfahrungen gekommen ist, wird nicht überliefert. Möglich wäre es aber, dass die „Biomasse“ der verstofflichten Seele als Mensch genetisch verändert wird, um auch auf anderen Planeten einsatzbereit zu sein.
Womöglich beruhen die heutigen Begegnungen mit Kryptiden, Aliens und anderen Paranauten auf solchen „Jenseitigen“, die von den Menschen einfach nicht mehr erkannt werden! In diesem „Bardo“ seien auch formlose Entitäten, älter als die Zeit!
Sind sie die „Macher“ der materiellen Welt? Nach Gründen hierfür muss man eigentlich nicht suchen. War ihnen langweilig, bauten sie sich ein Universum und erschufen biologische Wesen, die sind, wie einst sie? Aufschlussreich auch das:
„Er [der Inkarnierte] erinnerte sich, als Teilnehmer in konzentrischen Ringen von schwarz-orangenen Gestirnen gesessen zu haben. Diese waren körperlose Wesen, welche in seinen Plan zum Gang der Erde eingebunden waren.“
Erwähnt wird an anderer Stelle, dass die Inkarnation einer „Seele“ gerade nicht möglich war, da die Sternkonstellation nicht stimmte! Aus den Aussagen geht hervor, dass es eine (?) körperlose (?) Spezies in einem „Über-Raum“ (?) oder einem entfernten Ort im Universum gibt, die „Biomasse“ in Form von Lebewesen durch „Seelen“ „besetzen“ lässt.
Offenbar geht es um die Erfahrungen, die dabei gesammelt werden. Unklar ist, ob Menschen, also der Körper, auch ohne „Seele“ betriebsbereit wären.
Es gibt ein hierarchisches System. Jene, die bestimmen, und jene, über die bestimmt wird. Der freie Wille der „Seelen“ scheint keine große Rolle zu spielen. Man gewinnt den Eindruck, es mit einer Kollektivleistung zu tun zu haben. Den Entitäten im Hintergrund genügt es nicht zu existieren, sie sehen sich offenbar als „Baumeister“.
Unklar ist, ob sie biologische Wurzeln haben oder eine KI darstellen, die eine Form der Simulation erschafft. Ich musste abermals an den Schlüsselmeister von Strieber denken, der angab, dass „Seelen“ in „Maschinen“ gesteckt werden. Womöglich gebraucht die KI tatsächlich „Seelen“ zu diesem Zweck, wie weiter oben beschrieben. Gibt es außerhalb dieses Systems freie „Seelen“, ohne Inkarnierzwang, also außerhalb der „Weltmaschine“? Etwa jene, die nicht in die „Licht-Falle“ gegangen sind?
Mir sind noch ein paar Beschreibungen im Buch aufgefallen, die interessant scheinen: Die „Seelen“ sind nicht lokal, können also an verschiedenen Orten zugleich sein. Macht das auch mehrere, parallel verlaufende Leben auf der Erde – oder sonst wo – möglich?
Unklar ist, wieso die Kinder immer im gleichen kulturellen Umfeld bzw. im gleichen Staat geboren werden: Ein Mädchen aus Birma, welches seine Verwandten im entkörperlichten Zustand in UK aufsuchen wollte, wurde nach Birma „zurückgezogen“!
Ausländische Soldaten, die im Kampfeinsatz sterben, werden im Kriegsland wiedergeboren – etwa Japaner in Birma, deutsche Piloten in UK usw. Offenbar spielt nicht die Abkunft eine Rolle, oder eine spirituelle Aufgabe, sondern der Ort des Todes!
Dieses Element ist so dominant, dass es eine wichtige Bedeutung haben muss, was den Ablauf der Wiedergeburt betrifft. Todesort & Geburtsort dürfen geographisch offenbar nicht weit getrennt sein. Bei den aufgeführten Beispielen im Buch sind es maximal 200 bis 300 Kilometer!
Den Seelen wird die Erinnerung an frühere Leben und das Bardo bewusst genommen. Das schließt aus, im neuen Leben auf gemachte Erfahrungen zurückgreifen zu können. Man beginnt immer von Neuem, wiederholt die Fehler früherer Existenzen, da man es eben nicht besser weiß.
Somit ist die Chance extrem gering, aus der Inkarnationsfalle herauszukommen, da gerade die Verfehlungen in den Leben als Grund für weitere Existenzen genommen werden!
„Materielle“ Dinge entstehen durch den Gedanken an sie. Wahrscheinlich ist das Bardo eine Art Holodeck, in dem Vorstellungen der noch mit der Erde verbundenen „Seelen“ gespiegelt werden. Wie mag das „Jenseits“ in Wahrheit aussehen?
Lebende können im Schlaf oder mittels „Verstandeswellen“ zum Bardo reisen. Erwähnt wurde ein „Seelenverbund“, also ehemalige oder zukünftige Menschen, die gemeinsam inkarnieren, sich in ihrem neuen Leben treffen und in verschiedensten Beziehungen zueinander stehen.
Die Mutter von einst wird zur Ehefrau, der Großvater zum zukünftigen Kind usw. Im Bardo gibt es weder Tag noch Nacht. Die „Beleuchtung“ geht von den dort existierenden Entitäten | Lichtwesen aus. Erwähnt wurde auch eine „goldene“ | „strahlende“ Stadt, eine genauere Beschreibung findet sich leider nicht!
Noch mehr Spekulationen
Option 1: Vor einigen Jahren hatte ich mal den Gedanken, dass Inkarnation in ferne Sternenwelten effektiver ist als klassische Raumfahrt. Möglich, dass eine weit entwickelte Zivilisation sich dergestalt fortbewegt. Mir ist bis jetzt noch nicht ganz klar, ob das „Bardo“ auf einem anderen Planeten angesiedelt ist, also im physischen Raum, oder woanders. Vielleicht steht dem Menschen an sich keine Seele zu. Er braucht sie ggf. nicht einmal. Dann wären die Fremden unsere „Walk-Ins“, die parasitär in uns hausen und unser Schicksal steuern!
Option 2: geht von einem nicht-physischen „Raum“ aus, dessen „Bewohner“ entscheiden, ein materielles Gegenstück zu sich selbst zu erschaffen. Vielleicht ist eine solche Dualität sogar notwendig? Und so sammeln sie Erfahrungen, die sich ihnen sonst nie erschließen würden. Etwa so, wie ein Mensch, der als Katze inkarniert, um zu erleben, wie deren Sinneseindrücke und Emotionen ablaufen – und wie Mäuse schmecken!
Option 3: unterstellt Außerirdische, die ihr Universum verlassen mussten, da es kollabierte, und daraufhin ein neues schufen. Da man das Vertraute gerne hat, werden die „heimischen“ Verhältnisse hierhin übertragen. Womöglich sahen die Aliens irgendwann mal so aus wie wir – oder eine andere Spezies im Universum – und haben die Lebewesen nach ihrem eigenen Bilde erschaffen! Ggf. spiegeln die verschiedenen Ufonauten, die sich alle sehr stark ähneln, ihre Evolution wider, vom naturverbundenen, derben Bigfoot bis hin zum vergeistigten „Nordic“!ʬ

