🎙️ CROPfm: Lagerfeuer #23 • Sendung vom 2. Oktober 2026

Der Herbst ist eingezogen und hat der Sommerhitze ein wohlverdientes Ende bereitet, zumindest vorerst. Doch keine Sorge, ein CROPfm Lagerfeu...

📰 Leitartikel: Nebel

📰 Leitartikel: Schicksalskugel zu Dresden

📰 Leitartikel: Chicago 2017: Mails von Mothman?

📰 Leitartikel: Wenn die Technik Geister sieht...

10/10/26

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Leserbrief:
Fliegende Schiffe
& Feuerkugeln
▬
Usedom Sagen

Hallo Wladislaw, 
ich melde mich zurück mit meiner Sagenbuch-Ausbeute von der Insel Usedom. Dort habe ich die Buchläden und Touri-Infos von Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin und Peenemünde unsicher gemacht. 
Besonders positiv ist mir die Buchhandlung "Villa Paula" in Bansin aufgefallen. Da gibt es eine sehr erlesene Bücherauswahl, würde ich dort wohnen, wäre ich Stammkunde. 
Einen speziell auf Usedom bezogenen Sagenband habe ich nicht gefunden, jedoch konnte ich folgende zwei interessante Sagenbücher zur Ostseeregion erwerben, welche auch Sagen zu Usedom beinhalten: 
1.: Vineta – Sagen und Märchen vom Ostseestrand, 7. Auflage 2012, Hirnsdorff Verlag GmbH, Rostock 1965. 
2.: Von den Fischen in der Ostsee – Sagen, Märchen und Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern, 3. Auflage 2022, Steffen Verlag GmbH, 2011. 
Autor von beiden Büchern ist Albert Burkhardt. Die Bücher überlagern sich teilweise, sprich, mehrere Sagen sind in beiden Werken identisch abgedruckt. 
Interessant und komfortabel ist, das beim erstgenannten Band (Vineta...) ein umfangreiches Quellenverzeichnis angefügt ist, welches auf das darauf folgende Inhaltsverzeichnis der enthaltenen Sagen verweist. Sprich, zu jeder Sage werden die entsprechenden Quellen benannt. 
Dies ist besonders für Heimat- und Geschichtsforscher interessant. Einige der Quellen sind in Plattdeutsch verfasst, ich denke da insbesondere an Meister ES von DüPlau. ;-) 
Wie so oft hier auf diesem Blog erwähnt, gibt es keine eindeutigen Hinweise auf Kornkreise, Nuts & Bolts-Fluggeräte oder Grey-Aliens. 
Jedoch gibt es jede Menge Andeutungen zu grauen kleinen Männlein mit Bart, die dem Wanderer in der Nacht erscheinen, Zeitphänomene, der "Wilden Jagd" oder Lichterscheinungen, die natürlich im Duktus und der Glaubenswelt der früheren Jahrhunderte dargeboten werden. 
Folgende Sagen/Berichte erscheinen mir für unsere Thematik erwähnenswert. Nachrecherchiert, zu welcher Ostseeregion die jeweiligen Sagen gehören, habe ich nicht. Wer sich genauer dafür interessiert, kann hier gerne nachforschen. In der Suchfunktion des Blogs lässt sich möglicherweise der ein oder andere Ort wiederfinden. 
Nun zu den Sagen: 
- Zeitphänomene / Realitätsverschiebung: 
Vineta (1) (2) 
Da die Geschichte um Vineta recht bekannt ist hier nur kurz und bündig zusammengefasst: ein Schäferjunge sieht am Strand von Koserow eine alte, erwürdige Stadt aus dem Meer emporsteigen. 
Er geht hinein und stellt fest, dass alles Treiben in der Stadt ohne den geringsten Laut vonstatten geht. Nachdem er die Stadt schleunigst verlassen hat (da ihm die Sache unheimlich vorkommt) und sich umblickt ist die Stadt wieder verschwunden. 
Die Musikanten auf dem Garzer Wallberg (1) 
"In Groß Schoritz war Ornklaatsch (Erntefest). Mehrere Musikanten waren aus Rambin bestellt, um zum Tanz aufzuspielen. Sie gingen aber, um sich den Weg ein wenig abzukürzen, nicht durch die Stadt Garz, sondern bogen von der Straße schon vorher bei einem Fußweg ab, der über den alten Burgwall führt. 
Als sie nun auf den Wallberg stiegen, erschien ihnen die Gegend ganz und gar verändert. Hohe Bäume und dichtes Gebüsch sahen sie, und dann tat sich ein herrlicher Garten vor ihnen auf mit vielen seltsamen leuchtenden Blumen und schattigen Laubengängen, mit dunklen, geheimnisvollen Grotten und sprudelnden Quellen und Springbrunnen, [...] 
Die Sonne ging eben unter, als sie endlich den Ausgang des Gartens erreichten. Sie beeilten sich nun nach Kräften, um nach Groß Schoritz zu kommen. Dort war großes Verwundern bei den Leuten, denn ein ganzes Jahr war vergangen, seitdem sie zum Ornklaatsch aufspielen sollten, und niemand wußte, wo sie geblieben waren. 
Da wurde den Musikanten gewiß, daß sie ein volles Jahr in dem wunderschönen Garten auf dem Wallberg geweilt hatten, doch, merkwürdig genug, weder Hunger noch Durst hatten sie in der ganzen Zeit verspürt, vielmehr waren sie frisch und munter herausgekommen, so wie sie hereingegangen waren, und noch immer meinten sie, nicht mehr als zwei, drei Stunden dort verbracht zu haben. [...]" 
Riesen, Zwerge und Geister in der Kühlung (1) (2) 
"[...] Auf der alten Landstraße, die von Kröpelin über Dietrichshagen nach Kühlungsborn führt, war einmal ein Wanderer, kaum daß er den Wald erreicht hatte, vom Weg abgekommen. Es dunkelte bereits, aber ihm war nicht bange. Er wußte, daß er nur in gerader Richtung quer durch die Kühlung zu gehen brauchte, um nach Brunshaupten zu gelangen. 
Doch er wanderte stundenlang hügelauf und hügelab, und noch immer umgab ihn dichter Wald. Mittlerweile war es völlig finster geworden. Endlich ein Licht! Der Wanderer hielt nun darauf zu und schritt rüstig aus. Kein Haus war es, was er da erreichte, vielmehr eine große Tafel, die mitten im Wald aufgestellt war. 
Mehr als hundert Menschen saßen daran und ließen sich`s wohl sein bei Speise und Trank. Merkwürdig, so beherzt sie zulangten und die Becher ansetzten, um sich zuzutrinken, alles geschah ohne den geringsten Laut. Manche Leute schienen ihm von früheren Jahren bekannt, andere hatte er nie gesehen. 
Da hatten einige den Neuankömmling wahrgenommen und winkten ihn heran. [...] ...nahm er an der Tafel Platz und hatte [...] schnell seine Verwunderung über die stumme Gesellschaft, die ihn umgab, vergessen. Bald überkam ihn eine bleierne Müdigkeit. [...] Er schlief lange und tief. Als er die Augen aufschlug, war es heller Tag. 
Verwundet suchte er nun die Tafel der nächtlichen Mahlzeit und seinen Stuhl. Statt dessen saß er auf moosigem Waldboden, gestützt auf einen morschen Baumstumpf, das Tischtuch war eine alte Kuhhaut, und statt des goldenen Pokals hielt er in der Hand einen Kuhfuß. 
Sollte es nur ein Traum gewesen sein? Aber er fühlte sich angenehm satt, und auch den Geschmack süßen, schweren Weines spürte er auf der Zunge. [...] Dann sprang er kurzentschlossen auf, schleuderte den Kuhfuß fort, nahm hurtig seine Wanderung wieder auf und hatte binnen kurzem den Wald in seinem Rücken." 
Die Frau im Berg (1) 
Zusammenfassung: eine Frau erblickt in einem Berg einen Spalt und geht hinein. Als sie wieder heraus und in ihr Dorf kommt, kennt sie keiner mehr, es sind hundert Jahre vergangen. 
Der Luftschiffer (1) - Ich glaube mich zu erinnern, in einer ähnlichen Geschichte mal etwas gelesen zu haben, wo ein Schiff am Himmel erschien, ein Anker ausgeworfen wurde und sich selbiger an einer Kirche verfangen hat. Es wurde beobachtet, das einer von der Schiffsbesatzung "hinunter tauchte", um den Anker zu lösen... 
"[...] da lebte ein Schiffer [...] Als er mit seinem Schiff wieder einmal in der Ostsee war, zog die Sonne gerade Wasser an. Das Schiff geriet in den Bereich der Strahlen und wurde mit in die Höhe gezogen, so daß es nun als Luftschiff in den Wolken dahinsegelte. 
Das aber kam dem alten erfahrenen Seemann nicht recht geheuer vor, und er beschloß, lieber den Anker auszuwerfen. Doch er war so hoch, daß er keinen Grund fand. Eine zweite Kette ließ er ansetzen und auch noch eine dritte – ohne Erfolg. 
Das Luftschiff war gerade über Rambin, und die Bauern waren auf den Feldern in der Ernte. Als sie den Anker an langer, langer Kette herabschweben sahen, banden sie schnell eine Korngarbe daran fest. Der Schiffer ließ jedoch den Anker wieder hochwinden, weil er keine Kette mehr anzusetzen hatte. 
Wie erstaunt war er, als die Garbe hochgezogen wurde! Bald klarte es am Himmel auf. Der Schiffer sah unter sich die Ostsee und nahebei die Insel Rügen. Nun gelang es, den Anker auszuwerfen und bei Rambin zu landen. [...]" 
Schloss Mecklenburg (2) 
"In der Nähe von Fürstenhagen bei Feldberg soll einst Schloss Mecklenburg gestanden haben. [...] Während der Laichzeit gingen zwei Fischer eines Nachts an den See, [...] Mitternacht war eben vorüber, da erschienen zwei weißgekleidete Frauen vor Ihnen. [...] 
Bald waren die Frauen in der Dunkelheit verschwunden. Plötzlich verbreitete sich ein heller Schein. Voller Staunen sahen die Fischer ein altes Schloss, in strahlendes Licht getaucht, aufragen. [...] 
Ein schweres Eichentor öffnete sich, die beiden Frauen gingen hinein, es schloss sich wieder. Ein Knall ertönte, wie ein Kanonenschlag – damit erlosch das Licht. Alles war dunkel und still wie zuvor. [...]" 
- Geistererscheinungen 
Die weiße Frau in Löbnitz (1) 
"Auf halbem Weg zwischen Stralsund und Ribnitz-Damgarten liegt das Dorf Löbnitz. Dort war vor langen Jahren die Rede von einer weißen Frau, die zu nachtschlafener Zeit umgehen sollte. Sie nahm immer denselben Weg, von der Bleiche über den Schafstall und die alte Scheune. 
Dann ging sie langsam durch den großen Garten und blieb oft stehen, um sich zu bücken, als wollte sie Äpfel aufsammeln oder Blumen pflücken. Zuletzt trat sie ins Gutshaus, wo sie Schlag eins aus dem Keller unter der Treppe herauskam, in der Hand ein Licht, das hell aufknisterte und blaue Funken stob. 
Nach Mitternacht hatte man sie oft gesehen. An der Treppe hielt sie gewöhnlich an und blickte sich um, befühlte auch wohl die Haustür, ob sie verschlossen war. Langsam und feierlich stieg sie bis zum Boden hinauf und in die Dachwinkel, wo die Katzen ihre Bleibe hatten, und löschte ihr Licht. 
Kein Mensch ging um diese Stunde gern auf die Diele oder auf die Treppe. Kam doch einmal eine Magd, die des Nachts etwas Eiliges im Gutshaus zu bestellen hatte, so stürzte sie auf der Treppe plötzlich wie tot hin und war dann krank und elend. Die weiße Frau mit dem blauen knisternden Licht sei ihr in den Weg getreten und habe sie angepustet. Das war alles, was sie noch hervorbrachte. [...]" 
- Lichtphänomene / Entitäten 
Das Männlein in der Futtermoll (1) 
"[...] soll früher von Zeit zu Zeit das Männlein in der Futtermoll auf dem Wasser erschienen sein. Von der Peenemünder Schanze aus hatte es so mancher Fischer schon gesehen: ein Boot, kaum größer als eine Futtermulde, darin hockte ein Männlein und ruderte hurtig mit zwei Küchenkellen, die ihm als Riemen dienten. 
Vor ihm brannte ein großes Licht, dessen heller Schein das kleine, arg schwankende Fahrzeug weithin sichtbar machte. Das Männlein kam vom Freesendorfer Haken angerudert und verschwand nach Norden zu in Richtung auf den Ruden und die Greifswalder Oie. 
Ob es dort landete? Oder ob es weiter hinaus trieb auf die hohe See? Niemand wußte das zu sagen. Aber oft noch [...] kam das Männlein in der Futtermol." 
Der Feuerkönig auf dem Ahlbecker See (1) (2) 
"Immer wenn nächtlicherweile auf dem Ahlbecker See bei Ueckermünde der Feuerkönig erschien, wenn er langsam vom Burgwall herabschwebte und bedächtig über die Wasserfläche schritt, wußten die Fischer, es stand ein Sturm bevor. 
Wie flüssiges Gold glühte die Krone des Feuerkönigs, der weite Mantel umwallte gleich einem feurigen Schweif seine Schultern, und in der Hand schwang er sein Schwert, aus dem die Flammen zuckten. Niemand wagte dann hinauszufahren, [...] 
Auch als der Ahlbecker See nach dem Jahre 1744 abgelassen wurde, als sich der Seegrund in eine weite Wiesenfläche verwandelte und die Siedlungen Vorsee, Gegensee und Hintersee entstanden, auch dann wollten die Leute noch den Feuerkönig gesehen haben, nur nicht mehr so oft. 
War sein Flammenschwert in seltsamen Figuren durch die Luft gefahren, geschah es jetzt, daß er sich plötzlich niederwarf, sich auf den nassen Wiesen wälzte und langsam erlosch. 
Zuweilen stieg er abermals empor, noch größer und feuriger glühte sein blutroter Schein durch die Nacht, und immer näher kam er den Gehöften, [...] Doch verging er wie im Nebel, wie von der Dunkelheit verschluckt, [...]" 
Der ewige Blüser (1) 
"Wenn die Zeit des Aalfangs kam, bedienten sich früher die Fischer an windstillen Abenden der Blüsefeuer, um die Fische anzulocken. Aber oft geschah es, daß sich kein einziger Fischer auf dem Wasser befand und man dennoch ein helles Blüsefeuer erblickte, das auf dem Salzhaff zuweilen stundenlang umherirrte. "Dat is de ewige Blüser", sagten dann die Wustrower und dachten an das Schicksal Claus Steffens, eines Fischers aus Gaarz, [...] 
Am Morgen wurden die Trümmer von Steffens Boot am Wustrower Strand angespühlt. Er selber blieb verschwunden, doch war von diesem Tage an zuweilen der ewige Blüser zu sehen, vor allem in der Nacht auf Karfreitag. Wohl hat es nicht an Versuchen gefehlt, ihm auf die Spur zu kommen. Aber meist wich das Boot seinen Verfolgern in weitem Bogen aus. 
Gelang es einem beherzten Fischer doch einmal, sich ihm zu nähern, so hielt der Fremde plötzlich in schneller Fahrt auf ihn zu und schien ihn bereits in Grund und Boden zu rammen. Nur mit letzter Anstrengung hatte der Wagehals immer noch den Strand erreicht, wohin ihm der Blüser offenbar nicht folgen konnte. [...]" 
Die Leuchte (1) 
"Auf der Insel Poel gab es vor einiger Zeit zu nächtlicher Stunde eine seltsame Erscheinung: Ein feuriger Ball wälzte sich urplötzlich heran und verbreitete hellen Schein, wandte und drehte sich dahin und dorthin und irrte noch eine Weile umher, bis er in der Dunkelheit verschwand. "Dat is de Lücht!" sagten die Poeler und schlugen, wenn irgend möglich, einen weiten Bogen um die feurige Leuchte, [...]. 
Da kamen eines abends, [...] zwei Männer aus Wismar zurück, die aber in der Finsternis die kleine Brücke hinter Strömersdorf [...] nicht finden konnten. [...] sagte der eine in seiner Verzweiflung vor sich hin: "Wenn nu dei Lücht blot kamen wull!" 
Da kam sie auch schon aus den Wiesen jenseits des Breitlings herauf, kam näher auf sie zu und tauchte alles in ihren hellen Feuerschein, das die Männer die Brücke nun vor sich sahen und sicher hinübergelangten. [...]" 
Das Feuer am Gerichtsberg (2) 
"Nicht weit von der Stadt Stavenhagen liegt am Weg von Rottmannshagen nach Rützenfelde der Gerichtsberg mit einer Kiesgrube, in der früher um Mitternacht ständig ein Feuer brannte. So hat es zumindest ein zu dieser Stunde vorrübergehender Fischer mehrere Male beobachtet. Einmal trat er ans Feuer und stieß mit seinem Stock hinein. Da schoss eine Lohe daraus hervor, die ihm Haar und Bart versengte, und sein Gesicht war tagelang gerötet. [...] 
- Kobolde / Poltergeister 
Mark Witt (1) 
"Auf den Peenewiesen foppte und ärgerte die Menschen einst ein Kobold, Mark Witt genannt. In Anklam, auf der Fähre, in Kamp und auf der Insel Usedom wußte man von seinen losen Streichen zu berichten. Das übelste war, daß sich Mark Witt unsichtbar machen konnte. 
Dann spielte er den Leuten bei der Heuernte im Sommer manchen Schabernack. Hatten sie ihr Heu in Haufen gelegt, stieß er alles um und verstreute das Heu über die ganze Wiese. Am Dammgraben, auf der Fähre, bekamen sie es mit ihm zu tun, bei nebligen Wetter oder in dunklen Nächten. 
Wen sie glaubten, nahe am Peenestrom zu sein, und ihr "Hool över!" riefen, rannte Mark Witt entgegengesetzt und schrie aus Leibeskräften: "Hier is de Fähr!" Folgten ihm die Leute, und das geschah oft genug, liefen sie zurück bis nach Gnevezin, woher sie gekommen waren, anstatt zu warten, bis jemand von der Fähre kam und sie übersetzte. 
Oder Mark Witt lockte sie immer hin und her, klatschte hier in die Hände, lachte dort schrill auf, bis es Morgen wurde und die Leute todmüde endlich den richtigen Weg fanden." 
(...es folgt einiges an Folklore, man wird den Kobold einfach nicht los...) 
"Auch jenseits des Stroms, im Usedomer Winkel, ging der Nichtsnutz um. Dort wußten die Leute von seltsamen Spuk in ihren Häusern zu berichten, von nächtlichem Gepolter und greulichem Lärm. Der Kobold trieb allerlei Unfug [...] zerschlug Tassen, Teller und Töpfe [....]" 
(Der Kobold wird letztendlich durch einen Schornsteinfeger ins Moor geworfen und damit endet der Spuk) 
- Der Vollständikeit halber, da der Begriff (Zusammenhang K. Hauser) hier schon mal interessant war: 
Auf Störtebekers Spuren (1) 
"[...] Auch im Walkmöllerholt östlich von Doberan und am Fulgenbach beim einstigen Brunshaupten fanden sie Zuflucht, ebenso im Schloßberg von Alt Gaarz, dem heutigen Rerik. Weitere Schlupfwinkel lagen am Salzhaff, an der einst viel größeren Insel Walfisch in der Wismarer Bucht und am Breitling, zwischen dem Festland und der Insel Poel. [...]" 
Ende der Märchenstunde... ;-) 
Beste Grüße 
Micha aus Dresden

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