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07/08/26

✈️💬
Von körperlosen Stimmen &
Flugzeug-Synchronizitäten

Papua-Neuguinea scheint für uns Anomalistiker eine Fundgrube zu sein, was unser Themengebiet betrifft. So fand ich im Buch „Ich komme aus der Steinzeit“ des österreichischen Autors Heinrich Harrer verblüffende Einsichten in das Rätsel der Synchronizität. Der Autor war 1962 in Papua-Neuguinea unterwegs, in einem Gebiet, welches heute zu Indonesien gehört. Um es zu präzisieren: West-Neuguinea, heute Irian Jaya. Ziel war das Besteigen der lokalen Bergwelt.
Auf dem Clijn-Gipfel stellte sich ein merkwürdiges Phänomen ein: Man hörte laut vernehmliche Stimmen, wo niemand war: 
„Aber am Zelt war keine Menschenseele zu finden. Da fiel mir ein, dass ich etwas Ähnliches schon auf dem Weg zum Idenburg-Top erlebt hatte. Auch da hörten Phil und ich Menschenstimmen.“
Ins Basislager zurückgekehrt, trafen sie einen Polizisten, der sie darüber informierte, dass man unlängst die Reste eines 1945 abgestürzten Flugzeuges entdeckt hatte, welches unweit zu Boden gegangen war.
Nachdem Harrer seine Expedition abgeschlossen hatte, wollte er mit dem Flugzeug den Heimweg antreten. Ein Journalist des LIFE-Magazins rief an und fragte nach einem Interview.
Der Autor nannte die Zwischenstopps seines Fluges und der Journalist wählte Bangkok. Harrer stieg dort aus und das Flugzeug stürzte zwei Stunden später kurz vor Bombay ab – ohne Überlebende!
Was wir hier haben, ist wirklich interessant und aufschlussreich:
Am Standort des Basislagers war 1945 ein Flugzeug abgestürzt. Harrer und sein Begleiter hörten (warnende?) Stimmen. Der Flug gen Heimat wurde wegen des Treffens mit dem Journalisten nicht fortgesetzt, der für das „LIFE“-Magazin (übersetzt „Leben“) schrieb und eine Stadt aussuchte, die eine Station vor dem Crash lag!
Harrer selbst waren diese Verstrickungen nicht aufgefallen – mussten sie auch nicht. Wichtig war ja, dass die Synchronizitäten zum Überleben halfen!ʬ