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02/08/26

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„Final Destination“
Brückeneinsturz

In der amerikanischen Horrorfilmreihe „Final Destination“ werden Unglücksfälle oft mit makabren „Ankündern“, die das Geschehen einläuten, versehen!
Ziemlich passend dazu ist auch ein Vorfall von September 1813, als eine Isarbrücke in München eingestürzt ist, das Intro dazu ist eigentlich nur bizarr zu nennen:
„Über hundert Tote meldet am nächsten Tag der Polizeibericht. Die Münchner erzählen sich, es wären noch mehr gewesen, wenn die Totengräbersfrau nicht gekommen wäre. Mit einer Schubkarre habe sie sich den Weg gebahnt, durch das Gewimmel auf der Brücke, kurz vor dem Einsturz. Ein Grabkreuz habe sie auf ihrem Karren zum Friedhof gefahren und gerufen: ‚Schaugts auf, der Tod kimmt!‘ Es war eines jener Zusammentreffen, die man vereinfacht Zufälle nennt.“
Überliefert hat die Geschichte mein Lieblings-Stadtchronist Karl Spengler in seinem „Münchner Lesebuch“! In der gleichen Ausgabe berichtet er auch über die „Geldvermehrerin“ Adele Spitzeder, auf deren paranormale Erlebnisse ich in der Vergangenheit eingegangen bin!ʬ