Vor fast 40 Jahren besuchte ich einen Vortrag über archäologische Grabungen und Funde in Europa. Der Schwerpunkt lag auf der Donauzivilisation – der offenbar ältesten Hochkultur unseres Kontinents. Besonders aufgefallen sind mir damals Figurinen und Masken der Vinča-Kultur:
Zu sehen waren u. a. dreieckige Schädel mit langgezogenen Augen und spitzem Kinn, die uns an die heutigen UFO-Besatzungen („Greys“) erinnern. Ein Fund stammte aus Priština und datiert auf das 5. Jahrtausend vor Christus.
Da ich Jahre später mehr zum Themenkomplex wissen wollte, besorgte ich mir das hochinteressante und spannend geschriebene Buch Das Rätsel der Donauzivilisation von Harald Haarmann, der ziemlich überzeugend die Ansicht vertritt, dass die Donauzivilisation bereits vor den „klassischen“ Hochkulturen (Ägypter, Sumerer usw.) über Schrift und ein organisiertes Gemeinwesen verfügte.
Die Ausdehnung der Vinča-Kultur
Die Vinča-Kultur datiert in ihren Anfängen auf das Jahr 5500 vor Christus und entstand südlich von Belgrad. Vinča wurde auf einer hohen Böschung am südlichen Donauufer angelegt. Die Vinča-Gruppe umfasste in allen Entwicklungsphasen die zentralen Teile der Balkanhalbinsel und das südöstliche Pannonien.
Einzelne Figurinen entsprechen so sehr dem Bild des „Außerirdischen“ unserer Tage, dass man besonders darauf hinweisen muss, dass es sich um archäologische Funde – die Köpfe von Figurinen – handelt, die aus dem 6. bis 4. Jahrtausend vor Christus stammen.
Offiziell geht man davon aus, dass es sich bei diesen „Mischwesen“ um Hybride aus Frauen und Vögeln handelt – vielleicht sind sie es ja auch, jedoch nicht im künstlerischen, sondern vielmehr im biologischen Sinne.
Spirituelle Aspekte und die Donauschrift
Die Figurinen und Masken bestehen aus verschiedenen Materialien (Stein, Marmor, Ton usw.) und gelten als Kristallisationspunkte bzw. Attraktoren „spiritueller“ Energie. Sie wurden u. a. auch zu rituellen Zwecken verwendet. Wir sehen also „überirdische“ Wesen, die im Kontext der damaligen Zeit religiös gedeutet worden sind.
Kurioserweise wurden sie dreifingrig dargestellt, was auch mit heutigen Aussagen von Menschen konform geht, die meinen, „Außerirdischen“ begegnet zu sein. Die „Donauschrift“, also jene „Buchstaben“, die die Menschen zu jener Zeit entwickelt haben, gilt als Primärschrift – es gab zuvor nichts anderes (zumindest soweit wir dies heute wissen).
Parallelen und Einflüsse
Da wir annehmen müssen, dass die „Besucher“ zu jener Zeit bereits aktiv waren, kann es sein, dass diverse „göttliche Symbole“ übernommen wurden – man sollte die Donauschrift durchaus einmal mit diversen Schriftzeichen aus dem UFO-Kontext vergleichen. Die „denkwürdigen“ Figurinen wurden gerne mit einem „V“ markiert – aus welchen Gründen auch immer.
Wir können wohl erstmals das „GREY-Muster“ (dreieckiger Schädel, große Augen, drei Finger, „spirituelle“ Bedeutung usw.) ziemlich präzise auf das Zeitfenster vom 6. bis zum 4. Jahrtausend vor Christus festlegen. Es mag viel älter sein, jedoch ist es zuvor nicht datierbar. Das würde vielleicht auch erklären, warum viele „frühe Kulturen“ – wohl, um den Göttern „ähnlich“ zu sein – zu Schädeldeformationen griffen.
Es besteht übrigens die Vermutung, dass die Donaukultur die Sumerer kulturell „befruchtet“ haben könnte – die bekannten sumerischen Rollsiegel gab es in Europa bereits lange vor ihrem Einsatz in Mesopotamien. Mag sein, dass sumerische Protektoren bei ihrer Suche nach Bodenschätzen und Metallvorkommen auch auf den Balkan gelangten und dort einiges für sich übernahmen!ʬ

