Das Buch „True Irish Ghost Stories“ hat sich als ausgesprochener Volltreffer erwiesen. Aus diesem sind zwei Artikel hervorgegangen:
✔ Grey Alien oder ein Geist? Ein bizarrer Fall aus Irland!
✔ Angaliens in Éire: Die Legende der Scanlan-Lichter
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich einen der Autoren des Buches unabsichtlich verschwiegen habe! Neben St. John Drelincourt Seymour war noch Harry L. Neligan beteiligt!
Es fanden sich im Werk zwei weitere interessante Aspekte, die nicht ungenannt bleiben sollen.
Präkognitive Phänomene und Phantomhunde
Ein „präkognitiver“ Poltergeist, der lauthals sprach und polterte, zeigte sich als nackter Mann mit kurzem Pferdehaar am Leib und einer Haarlocke auf der Stirn. Sein Verhalten erinnerte stark an die Bell Witch, die alles andere war als eine „Hexe“!
Es gab noch drei Fälle, in denen geisterhafte schwarze Phantomhunde in Spukhäusern aufgetaucht sind, welche ich blogintern als „Alien Black Dogs“ bezeichne. In einem Haus unweit Limerick zeigte sich nicht nur so ein Vierbeiner.
Die Rede war auch von einem Geräusch, welches klang, als ob eine schwere Kugel über den Boden rollen würde, welche auch gegen Türen stieß.
Die Verbindung zum UFO-Phänomen
Aufschlussreich ist, dass sowohl die Phantomhunde als auch die genannte „Schicksalskugel“ (siehe den TAG unten) auch aus dem UFO-Kontext bekannt sind, wie ich auf meinen diversen Blogs in der Vergangenheit immer wieder erörtert habe.
Hier hat sich die Intelligenz, welche hinter den fliegenden Untertassen steckt, zweier Elemente bedient, die nicht ursächlich zu ihr gehören; sie hat sie wohl „adaptiert“ und sich einverleibt, wie viele andere Aspekte ebenso. Das moderne UFO-Phänomen ist sowieso ein Potpourri alter Phänomene, die eine Verjüngungskur erhalten haben!
Poltergeister wurden im Buch übrigens nicht kleinen Mädchen in die Schuhe geschoben, wie es heute populär ist. Vielmehr wird bepoltergeistert, wer sein Haus dort baut, wo ein Feenpfad verläuft. Ob man das nun wörtlich oder energetisch (Leylines) sehen möchte, bleibt jedem selbst überlassen! Auf jeden Fall sehen dies die Isländer genauso, oder zumindest sehr ähnlich, und so schließe auch ich mich dem Urteil an!
Die Brontës und die anomalistischen Phänomene
Hinweise auf englische „Paranauten“ fand ich in dem Buch bzw. der Biografie „Das Leben der Charlotte Brontë“, einer in Britannien und der Welt darüber hinaus wohlbekannten Schriftstellerin, die mit ihren beiden Schwestern im 19. Jahrhundert den angelsächsischen Buchmarkt aufgerollt hat.
Verfasst wurde das Werk von ihrer Bekannten Elizabeth Gaskell, die auch lokale anomalistische Phänomene überliefert hat. Familie Brontë lebte in dem Dorf Haworth, Yorkshire, wo der Vater Ortsgeistlicher war.
Unweit davon befand sich die Bucht von Penzance, die man wohl als „Paraspot“ bezeichnen kann, da es dort keine Gemeinde ohne eigenes Spukhaus gegeben haben soll, was für die Eigner unangenehme finanzielle Nachteile hatte, da man dort selbst nicht leben und das „be-geisterte“ Gemäuer auch nicht vermieten oder verkaufen konnte.
Begegnungen mit dem Jenseits
Am 9. Dezember 1684 war ein Captain Batt bei einem Duell in London getötet worden. Zeitgleich mit dem Tod tauchte sein Geist in seinem Haus in Oakwell Hall auf!
Dabei wirkte er so körperlich und lebensecht, dass niemandem etwas aufgefallen war, als er erschien. Er war den Weg zum Haus gelaufen, kam durch die Vorhalle und stieg die Stufen zu seinem Zimmer empor, in dem er verschwand – auf immer!
In Roe Head, wo Charlotte Brontë und ihre Schwestern eine Mädchenschule besucht hatten, ging es ebenfalls um. Ob eine der Brontës selbst etwas Ungewöhnliches beobachtet hatte, ist unklar. Beschrieben wurde aber eine geisterhafte Lady, deren rauschendes Seidengewand am Fuß der zweiten Haustreppe regelmäßig vernommen worden sein soll.
In einem Tal, welches lokal den Namen „Grund“ trug, gelegen zwischen Keighley, Colne und Burnley, sollen sich in hellen Mondnächten am Ufer eines Wildbaches Feen und Elfen getummelt haben, die von späten Reisenden beobachtet worden sein sollen.
Glaubt man dem britischen Autor Ian Currie und seinem Buch „Niemand stirbt für alle Zeit“, soll Charlottes Schwester Emily eine außerkörperliche Erfahrung gemacht haben. Allerdings konnte ich hierzu noch in keiner mir vorliegenden Biografie etwas Bestätigendes finden – die Suche geht also weiter!ʬ
