Während Hunde oft als treue Begleiter und Beschützer gelten, gibt es leider auch eine ganz andere Seite. Sie können unheimlich, furchterregend und stark mit dem Übernatürlichen verbunden sein. Dieses gespaltene Bild zeigt sich in der englischen Folklore besonders stark.
Aber es gibt auch noch weitere Legenden über solche Wesen je nach Gebiet...
-Hairy Jack (Lincolnshire) wird als riesiger schwarzer Hund mit leuchtenden Augen beschrieben. Während einige Menschen ihn als bösartig sehen, betrachten andere ihn als Schutzgeist, der Reisende begleitet.
-Skriker (Lancashire), auch als Shrieker bekannt, macht sich weniger durch sein Aussehen als durch sein unheimliches Schreien bemerkbar. Sein Heulen soll den Tod eines nahestehenden Menschen ankündigen.
-Barghest (Yorkshire) ist ein riesiger Hund mit leuchtenden Augen, dessen Erscheinen ein böses Omen ist. Er soll vor den Häusern Sterbender auftauchen oder sogar eine Prozession von Geisterhunden anführen.
-Padfoot (Leeds) verfolgt Reisende lautlos. Es heißt, wer ihn anspricht oder mit ihm interagiert, wird danach sehr großes Unglück erfahren.
Die Dorfbewohner von Blythburgh erzählen bis heute von unheimlichen Begegnungen mit dem Black Shuck, und ähnliche Geschichten existieren in ganz England. Diese Legenden haben die englische Folklore unauslöschlich geprägt und beflügeln die Fantasie all jener, die gerne ihre schaurigen Geschichten hören.
Schwarze Hunde sind nicht immer die besten Freunde des Menschen und in der britischen Mythologie stehen sie oft für Tod, Gefahr oder das Jenseits. Doch egal, ob als furchterregende Omen oder schützende Geister, eines ist sicher... diese Wesen werden für immer ein Teil der englischen Legenden bleiben.
Alien Black Dogs [ABD]
Auf den Spuren eines
„RepeTier“-Phänomens
@ Wladislaw {ʬ} Raab
Das Erscheinen schwarzer Phantomhunde [Alien Black Dogs] dürfte zu den ältesten Paraphänomenen zählen! Bereits die Kelten berichten in ihren Mythen von ihnen. Dabei sind sie weltweit bekannt, und Sichtungsberichte reichen bis in unsere Zeit. Erstaunlich ist, dass sich die Reporte sehr stark ähneln und nur eine sehr geringe phänomenologische Bandbreite beinhalten.
Man kann einen repetierenden beziehungsweise wiederholenden Ablauf feststellen, bei dem die beobachteten „Hunde“ entweder Straßen kreuzen oder auf diesen Personen folgen beziehungsweise verfolgen, oder von Automobilisten anscheinend überfahren werden, ohne dass Spuren von dem „Crash“ oder dem Wesen zu entdecken wären. Daneben halten sie sich gerne in der Nähe von Gewässern auf.
Grundlage dieser Betrachtung ist das Buch „Phantom Black Dogs“ von W. T. Watson. Wir wollen uns mit den überlieferten und beschriebenen Parametern beschäftigen!
Ein Aspekt, der bei fast allen Reporten stark heraussticht, ist die Fähigkeit der Entitäten, ihre Gestalt zu verändern; sie sind also Gestaltwandler. So wechseln sie von der „Hundeform“ in die von Pferden, Ziegen, Eseln und so weiter. Bei einem Fall mit einem Esel stellte sich dieser auf seine Hinterläufe und bewegte sich bipedal wie ein Mensch fort.
Größe und Masse sind ebenfalls variierbar, wobei sie für Hunde absurde Dimensionen annehmen können und die Schulterhöhe ausgewachsener Pferde erreichen. Dass sie auch mal mit zwei Köpfen [Bell Witch] unterwegs sind oder Hörner tragen, unterstreicht den eher diabolischen Kontext, in dem sie gesehen werden.
Überliefert ist, dass so ein „Kryptid“ eine angezündete Zigarette in der Schnauze hatte. Ob die Vierbeiner im herkömmlichen Sinne laufen, ist nicht immer klar. Oft scheinen sie zu schweben oder zu gleiten.
Watson gibt an, dass in 20% der Fälle entweder der Zeuge oder ein Angehöriger nach ein paar Tagen oder Wochen verstirbt. Unklar ist, auf welcher Datengrundlage diese Zahl ermittelt wurde. Im Buch selbst finden sich nur zwei Hinweise. Allerdings ist bekannt, dass sich Begegnungen mit Paranauten nicht unbedingt günstig auf die Lebenserwartung auswirken.
Die Vierbeiner können aus dem Nichts auftauchen und dorthin verschwinden. In Fällen, in denen man sie mit Waffen attackierte, meist mit Hieb- und Stichwaffen, zeigte sich keine Wirkung, da diese durch sie hindurchgingen; sie sind auch schussfest.
Manchmal werden zuerst Lichter [Uforbs] oder „Flammen“ gesehen, aus denen die ABD erscheinen, auch ist von „Nebel“ [keltische Anderswelt] oder „Rauch“ die Rede. Das Fell ist tiefschwarz, schwärzer als die Nacht, wenn man es denn vor die Augen bekommt. Die Gegenwart ist oft nur zu hören oder zu fühlen, aber nicht zu sehen.
Das gilt übrigens auch für Poltergeistfälle beziehungsweise Geistersichtungen, bei denen die ABD gerne mitmischen, wie ich auf diesem Blog schon berichtet habe! Gerade bei Poltergeistern scheinen animalische Intelligenzen am Werk zu sein; ich denke da an Joshua Cutchins „Wildnisgeist“.
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Wenn sie sichtbar sind, laufen sie durch Zäune, Bäume, Häuser und andere physische Objekte, ohne dabei einen Schatten zu hinterlassen.
Einige Sichtungen wiederholen sich nach einer gewissen Zeit mit denselben Zeugen am gleichen Ort, wobei der Ablauf völlig identisch mit der ersten Begegnung ist! In einem Fall wurde ein Mann von so einem Wesen verfolgt und erhielt einen elektrischen Schlag, der ihn zu Boden stürzen ließ.
Die Übergänge zwischen den verschiedenen Phänomenen sind oft fließend. So soll sich ein schwarz gekleideter Mann, der angab, Italiener zu sein – ein MIB? –, in einen schwarzen Hund verwandelt haben. Das würde erklären, warum diese gerne auch bipedal unterwegs sind!
Zeugen berichten, von den „Hunden“ angesprochen worden zu sein, akustisch oder telepathisch!
Hier befinden wir uns in einem Bereich, den wir von den Hexenprozessen her kennen: MIBs, schwarze Hunde und andere Gestalten spielten dort eine große Rolle! Die Kernaussage war, dass Dämonen oder der Teufel höchstpersönlich aktiv geworden waren. Der im arabischen Raum bekannte Dschinn – er ist bereits aus vorislamischer Zeit bekannt – vermag angeblich die Gestalt eines schwarzen Hundes anzunehmen.
Das beziehungsweise der Pooka, ein Gestaltwandler, der ursprünglich aus der keltischen Sagen- und Anderswelt stammt, kann ebenfalls als Hund erscheinen (schwarz versteht sich), aber auch die Form eines Pferdes annehmen. Der aztekische Gott Tezcatlipoca soll die gleiche Fähigkeit haben; in Mexiko nennt man die ABD „Perro Negro“.
Unweit der Leiston Abbey in Suffolk, UK, wurde das Skelett eines ungewöhnlich großen Hundes ausgegraben, was die Theorie aufbrachte, die ABD könnten auf eine noch unbekannte Rasse oder Zucht zurückgehen.
In Skandinavien und UK war es über Jahrhunderte hinweg nicht ungewöhnlich, auf neu angelegten Friedhöfen einen Hund zu opfern, damit dieser als geisterhafter Wächter für Ordnung sorgt!
Dass wir es hier mit einem „Repetier-Phänomen“ zu tun haben, ist dem Autor nicht weiter aufgefallen, auch wenn er über Seiten hinweg gleichlautende Berichte veröffentlicht hat! Er selbst spekuliert über „Dämonen“, „Geister“ oder „Gedankenformen“ beziehungsweise „Tulpas“, statt auf die naheliegende Idee zu kommen, dass wir es mit einem sich ständig wiederholenden „System“ oder „Mechanismus“ zu tun haben! Das gilt in ähnlicher Form auch für andere Kryptide mit Vorliebe für Verkehrswege und repetierenden Handlungsweisen!ʬ