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05/10/26

♓⬆️♎
Zamora-
Symbolismus

Meine Hoffnung, dass mit dem Buch „Socorro Saucer“ von Ray Stanford etwas Ordnung in das Socorro-UFO-Symbol-Chaos kommt, hat sich leider nicht bestätigt. Die Sache ist tatsächlich ziemlich verworren. 
Zwar widmet der Autor dem Thema im Buch einen eigenen Anhang, dort jedoch bekommt man nur die unterschiedlichen Erzählvarianten vorgetragen. 
Zamora selbst hüllte sich bekanntlich einige Zeit nach seiner Sichtung in Schweigen. Erst kurz vor seinem Tod im Jahr 2009 gab er wieder Interviews. Mir ist nicht klar, ob darin die „Symbolfrage“ thematisiert wurde. 
Nach dem Start des vermeintlichen UFOs bemerkte der Polizist auf der Oberfläche des Vehikels ein Symbol. Seinen Kollegen schilderte er dieses als umgedrehtes „V“ mit drei Querbalken:
Zwei Kollegen jedoch meinen gehört zu haben, dass er ein umgedrehtes „V“ mit drei Querbalken darunter gesehen habe:
Nachdem der Fall bekannt wurde, ordnete ein Captain Richard T. Holder von der White Sands Stallion Site an, dass Zamora das echte Symbol an zivile Stellen nicht weitergeben dürfe. Danach präsentierte Zamora dieses Symbol als das angeblich echte an Ufologen & Presse:
Um die Sache noch wirrer zu machen: 
Zamora zeichnete das Symbol kurz nach der Sichtung auf eine Papiertüte, was auch von verschiedenen Quellen bestätigt wurde. Vorgelegt als „Originalzeichnung“ wurde jedoch eine Skizze auf einem Blatt aus einem – so wird vermutet – Technik-Magazin, dabei hatte Zamora nichts mit Technik am Hut. 
Es kann sein, dass er bei der Gestaltung des Logos auf das Signet des Papierherstellers International Paper zurückgriff. Immerhin kritzelte er den ersten Entwurf ja auf besagte Papiertüte – womöglich von der genannten Firma inkl. deren Signet? Verschwand deshalb die erste Zeichnung spurlos?
Ganz offenbar war die Beobachtung von Zamora so genau und das Symbol so eindeutig, dass man gezielt gegengesteuert hat. In unmittelbarer Nähe zum Sichtungsareal befanden sich übrigens die White Sands Proving Grounds! 
Nicht hilfreich war auch J. Allen Hynek, der den Fall damals im Rahmen von Project Blue Book untersuchte. Ray Stanford befragte ihn zweimal zum Thema. 
Einmal bestätigte er die Variante des umgedrehten „V“, konnte sich jedoch nicht an die Anzahl der Querbalken erinnern. Bei der anderen Gelegenheit hielt er sich an die „offizielle“ Variante mit dem Halbkreis unter dem Pfeil. 
Die Rolle von Hynek und Hintergründe zur Sichtung 
Der Leser wird sich wahrscheinlich fragen, wieso das Symbol so entscheidend ist. Ich persönlich vermute, dass dieses ein offizielles der Air Force war und deshalb verheimlicht werden sollte. Man kann sich nur fragen, ob auch Hynek in die „Symbolverschwörung“ involviert war. 
Meiner Meinung nach war Hynek – darauf werde ich noch später in einem eigenen Artikel eingehen – zeitlebens Air-Force-Mitarbeiter und steuerte als vermeintlicher „Privatuntersucher“ aka Trojaner das Informationsmanagement innerhalb der Ufologie. Damit hatte er wohl die gleiche Funktion wie NICAP und deren CIA-Unterstützer. 
Die UFO-Landung wäre übrigens fast ein Crash geworden. Stanford zitiert ab Seite 20 den Bericht eines Ehepaares und deren drei Kindern (Touristen aus Colorado), die von dem „UFO“ überflogen wurden – so knapp am Dach vorbei, dass sie annahmen, dass es gleich in sie hineinkracht. 
Dass Ufonauten ihre Vehikel oft nicht unter Kontrolle haben, darauf wies ich bereits öfter hin. Das Vehikel schwebte anschließend in einiger Entfernung am Himmel und setzte zur Landung hinter einem Hügel an. Der „Schwebeflug“ dauerte rund 30 Sekunden. Zeitgleich sahen sie auch Zamora in seinem Fahrzeug. Zeitpunkt: 17:45 Uhr. 
Interessant ist, dass Zamora zuvor, also bevor er in Richtung UFO abdrehte, einen schwarzen 64er Chevrolet verfolgte. Mag sein, es ist Zufall, dass dieses Fahrzeug eine klassische „MIB [Men in Black]-Karre“ ist, aber wer glaubt schon an Zufälle? 
Obwohl die Air Force immer behauptete, dass es für den Vorfall lediglich einen Zeugen gegeben hat – Zamora – (und Hynek war auch nicht wirklich interessiert an dem Aspekt), gab es weitere direkte und indirekte Beobachter. 
Zu den direkten Zeugen gehört die fünfköpfige Familie aus Colorado und zwei weitere Männer (Kies + Kratzer). Drei weitere „indirekte“ Zeugen schilderten ein aufsteigendes, blaues Licht aus der Senke, in der das UFO kurzzeitig geparkt war. Diese Meldung ging bei der Polizei zeitgleich mit Zamoras Funkdurchsagen ein. 
Stanford fand auch zwei „Ohrenzeuginnen“, die im fraglichen Zeitfenster (17:45 Uhr) außergewöhnlichen Lärm wahrgenommen haben. Laut Aussage der Polizeistation haben sich auch weitere Bewohner gemeldet, die das Vehikel gehört haben. Letztlich gibt es also 13 Zeugen für den Fall. 
Hynek verfügte über einen merkwürdigen Humor. So fotografierte er Zamora neben einem vom „UFO“ angebrannten Busch, hielt das Polaroid-Bild hoch und rief aus: „Moses vor dem brennenden Busch!“. Glaubt man Ray Stanford, zeigte Hynek nicht viel Einsatz bei der Ermittlung. 
Nicht nur, dass ihm weitere Zeugen egal waren, auch mit der Spurensicherung nahm er es nicht sehr genau. So musste ihm Stanford mit Material aushelfen, um Bodenproben einsammeln zu können. Die „Tüten“ mit den verbrannten Ästen und Blättern beschrieb er mit „Moses-Busch“. 
Wenn Hynek immer so schlampig gearbeitet und Zeugen veräppelt hat, sollte man seine „Erkenntnisse“ vielleicht viel mehr hinterfragen. Immerhin gilt Hynek als Gallionsfigur der „wissenschaftlichen UFO-Forschung“, was auch immer das sein mag… 
Überhaupt ist die Rolle von Hynek in dem Fall sehr dubios. So hat er zum Beispiel auf einer Pressekonferenz behauptet, dass „von höherer Stelle“ auf Zamora kein Druck ausgeübt wurde, was aber falsch ist. Wie bereits erwähnt, durfte der Beamte nichts über das Symbol aussagen und ein FBI-Beamter ermahnte ihn, die „Piloten“ nicht zu erwähnen! 
Es kann sein, dass zwei eiförmige Objekte unterwegs waren. Gegen 17:30 Uhr (also 15 Minuten vor der Sichtung von Zamora und 30 Minuten nach der Sichtung von Kies und Kratzer) erhielt ein Fernsehsender in Albuquerque den Sichtungsbericht eines Zusehers. 
Dieser vernahm ein brüllendes Geräusch am Himmel, das von einem eiförmigen Vehikel ausging. Es ist auch möglich, dass der „Besucher“ zwischen Albuquerque und Socorro gependelt ist – Luftlinie 75 Meilen. Interessant ist auch der Umstand, welche Route das Objekt eingeschlagen hat. 
Aufgrund der diversen Militärinstallationen ist der größte Teil des hiesigen Luftraums eine sogenannte ADIZ (Air Defense Identification Zone). Dort dürfen sich also nur registrierte bzw. angemeldete Maschinen aufhalten, alle anderen bekommen Besuch von Abfangjägern. 
Das „UFO“ wählte jedoch genau jene Strecke aus, die außerhalb dieser Zone lag. Letztlich bestätigt dies meine Vermutung, dass ein Testflugvehikel unterwegs war, welches nicht unnötig von Militärinstallationen erfasst werden wollte. 
Dass es überhaupt ausgemacht wurde, lag wohl an den technischen Problemen, die zum Beinahe-Zusammenstoß und zur Notlandung geführt haben. 
Das Rätsel um den Gesteinsbrocken 
Der sicherlich kurioseste Aspekt der Socorro-Affäre hing mit einem Gesteinsbrocken zusammen, der sich in der unmittelbaren Landezone des „UFOs“ befand. Offenbar war das Vehikel mit einem Landebein auf diesem gelandet, hatte ihn zerbrochen und einige Metallspuren darauf hinterlassen (aufgrund der Landeabdrücke errechnete ein Physiker ein Gewicht von 8–10 Tonnen). 
Nachdem Hynek bei der „Untersuchung“ vor Ort nicht wirklich an Spurensicherung interessiert war, nahm Stanford den Brocken an sich und fragte im Hauptquartier der NICAP bei Richard Hall nach, ob es jemanden geben würde, der die Metallbestandteile untersuchen könne. 
Hall schlug einen Dr. Henry Frankel vor, der ausgerechnet beim Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland beschäftigt war – also bei der NASA. Dazu muss man wissen, dass die NASA keine rein zivile Behörde ist, sondern dem Verteidigungsministerium untersteht, auch wenn sie einige zivile Projekte betreut. 
Was Hall geritten hat, die vermeintlichen Spuren eines UFOs ausgerechnet dort untersuchen zu lassen, kann man heute nicht mehr nachvollziehen – genauso gut hätte man die Fragmente auch gleich zur CIA tragen können. Man kann aber auch nochmals auf die Beziehung der NICAP-Elite zur CIA hinweisen, um zu verstehen, wieso die Dinge so gelaufen sind, wie sie gelaufen sind. 
Es kam, wie es kommen musste: Obwohl Stanford nur einige Metallbestandteile zur Untersuchung geben wollte, wurde der Stein komplett gereinigt und alle Spuren entfernt. Nach der Untersuchung teilte Dr. Frankel telefonisch mit, dass es sich bei dem Metall um eine unkonventionelle, robuste Zink-Eisen-Legierung mit diversen anderen, nicht näher spezifizierten Elementen handele. Daraufhin passierte nichts mehr. 
Dr. Frankel war unerreichbar und ein NASA-Mitarbeiter teilte Stanford mit, dass Dr. Frankel ein Irrtum unterlaufen sei. Die Legierung sei eigentlich keine; die Spuren seien lediglich auf Silica (SiO₂) zurückzuführen. Hall hatte Stanford übrigens erzählt, dass Dr. Frankel die Untersuchung sozusagen „unter der Hand“ durchführen würde, also inoffiziell. Das war offenbar gelogen. 
Nicht nur, dass sich ein offizieller NASA-Mitarbeiter bei Stanford gemeldet hatte – während des ersten Treffens von Hall, Stanford und Dr. Frankel erschien ein weiterer NASA-Mann und fragte fröhlich in die Runde, ob mal wieder UFO-Fragmente zur Untersuchung kämen! 
Man kann sich durchaus fragen, wie oft das Duo Infernale Hall + Frankel entsprechende Beweise verschwinden ließ. Später, so schrieb Stanford, habe Hall ihm erzählt, Dr. Frankel sei wohl FBI-Mitarbeiter gewesen!ʬ
Socorro und noch mehr Zeugen 
Der Socorro-CE³-Zwischenfall [New Mexico] vom 24.04.1964 gehört zu den Klassikern der modernen Ufologie und wird im Buch ENCOUNTER IN THE DESERT von Kevin D. Randle neu aufgerollt. 
Einen großen Teil seiner Informationen hat der Autor von den Forschern Ben Moss und Tony Angiola, die in der Sache ermittelt haben, und von First Lieutenant Carmon Marano, der am BLUE-BOOK-Projekt beteiligt war und einen Teil der Akten nach Hause geschafft und dort in der Garage [sic!] abgestellt hat! 
Darin befanden sich u. a. weitere Informationen / Akten zum Socorro-Fall, in denen jedoch die Namen der Zeugen NICHT geschwärzt waren [S. 13]. 
Lonnie Zamora war Veteran des Koreakrieges, 23 Jahre in der Nationalgarde von New Mexico und 10 Jahre im Polizeidienst tätig [S. 20]. 
Interessant ist der Umstand, dass er die beiden „Entitäten“ am Landeort des Objektes nur rund ZWEI Sekunden lang sah. Er verglich sie mit kleinen Erwachsenen oder Kindern, die wie ganz normale Menschen ausgesehen haben sollen und nichts „Exotisches“ an sich hatten. Einer der „Ufonauten“ sah ihn verblüfft an, offenbar hatte man keinen Cop erwartet! [S. 21] 
Die oft auf UFO-Zeichnungen des Socorro-Objektes dargestellte Leiter hat Zamora NIE beschrieben, der potentielle „Eingang“ des UFOs befand sich auf der von ihm abgewandten Seite! [S. 30] 
Einige Jahre vor dem Zwischenfall, am 03.11.1957, beobachteten zwei Militärpolizisten auf Streife auf der White Sands Missile Range, unweit Socorro, ein hell strahlendes, eiförmiges Objekt, welches nach einigen „Rundflügen“ bei den Bunkeranlagen landete. Der Landeort befand sich drei Meilen entfernt. Die Soldaten hielten es NICHT für notwendig, die Erscheinung genauer zu untersuchen. 
Rund 12 Stunden später beobachtete eine andere Streife im etwa gleichen Areal ein identisches Objekt. Involviert waren an diesem Tag also 4 Soldaten, die KEINEN Alarm gaben und die Eindringlinge nicht näher in Augenschein nahmen! [S. 43] 
Merkwürdig ist, dass „UFOs“ auf sensiblen Militäranlagen landen und Wachmannschaften NICHT reagieren; es hätten ja auch sowjetische Spione sein können! Vom Radar wurden sie wohl auch nicht erfasst, kein Alarm – absolut nichts geschah! 
Randle führt zahlreiche UFO-Berichte auf, die aus dem weiteren oder engeren Umkreis von Socorro stammen, beginnend etwa ab dem Ende der 1950er-Jahre bis in die 1960er-Jahre hinein, als eiförmige „UFOs“ so geläufig waren wie heute schwarze Dreiecke! Für den Vorfall gab es zahlreiche Augen- und Ohrenzeugen! 
→ Der erste Kollege, der bei Zamora eintraf, war Sergeant Sam Chavez. Dem Forscher Ray Stanford berichtete er, das Objekt ebenfalls gesehen zu haben, allerdings nur aus sehr großer Entfernung, sodass er sich während der Ermittlungen 1964 nicht weiter dazu äußerte! 
→ Opal Grinder, Manager einer Tankstelle, berichtete Hynek [damals noch bei BLUE BOOK], dass bei ihm am Tag der Sichtung eine Familie aus Colorado angehalten hatte, die sich über einen „Tiefflieger“ beschwerte. 
Sie berichteten, dass sie auf dem Highway fast von einem ovalen Objekt gerammt worden wären, welches knapp über ihr Dach geflogen sei. Grinder dachte anfangs an einen Hubschrauber, erfuhr aber erst zwei Wochen nach der UFO-Landung von Zamoras Erlebnis und informierte die Behörden. 
→ Ned Lopez, Sheriff’s office radio operator, erhielt DREI Anrufe von Zeugen, die zeitgleich zu Zamora [= die Sichtung begann für ihn um/ab 17:45 Uhr!] Lichter am Himmel bzw. ein blaues Licht sahen! 
→ Ein Anrufer aus Albuquerque informierte einen lokalen TV-Sender darüber, dass er gerade [17:30 Uhr] ein schimmerndes, ovales bzw. eiförmiges Objekt am Himmel gesehen habe, welches in Richtung SOCORRO flog! 
→ Larry Kratzer und Paul Kies waren gegen 17:45 Uhr mit ihrem Wagen auf dem Highway 60 unterwegs, östlich der Stadt, als sie zuerst eine schwarzbraune Rauchwolke vor sich bemerkten. 
Aus dieser stieg auf Höhe von etwa 20 Fuß ein rundes oder ovales Objekt hervor. Im Gegensatz zu Zamora gaben die beiden an, verspiegelte FENSTER und ein rotes „Z“ auf dem Vehikel gesehen zu haben. Es flog gen Wüste davon! 
→ Der Radioreporter Walter Schroeder vermittelte dem Ufologen Ray Stanford den Kontakt zu zwei Zeuginnen aus dem Süden der Stadt, die das Objekt NICHT gesehen, sondern GEHÖRT hatten. 
Und zwar zweimal – offenbar bei Landung + Start! Auch ihre Nachbarn seien Ohrenzeugen geworden. Stanford gab weiter an, dass sich aufgrund des Lärms im Ort HUNDERTE bei der Polizei gemeldet hätten! 
→ Robert Dusenberry arbeitete damals für die Socorro Electric Corporation und saß mit zwei Kollegen in ihrem Dienstwagen. Alle drei konnten das startende UFO von ihrem Standort aus beobachten! 
→ Stunden nach dem Vorfall – zwischen 20:00 Uhr und 20:30 Uhr – fuhr ein Master Sergeant vom Stallion Range Center in Richtung White Sands Missile Range. Er bemerkte ein blaues Licht am Himmel mit einem flammend orangen an seiner Unterseite. 
Nachdem das flammende Licht intensiver wurde, versagte sein Wagen den Dienst und blieb stehen; alle Systeme waren ausgefallen. Er stieg aus, um sich den Motor anzusehen. Nachdem das Licht in der Ferne verschwunden war, sprang der Wagen wieder an! [S. 54ff.] 
→ Officer Holder [White Sands] verbot Zamora, das UFO-Symbol zu erwähnen – angeblich um andere UFO-Sichtungen darauf abstimmen zu können. Nur hielt der sich nicht daran und beschrieb dem Ufologen Jim Lorenzen [APRO] „ein“ Symbol. 
Im APRO-Bulletin erschienen allerdings zwei verschiedene. Einmal das heute Bekannte und dann ein davon leicht abgewandeltes mit Seitenlinien, sodass es aussah wie in eine Kartusche oder Box gefasst. [S. 70] 
→ Laut Holder wurde das Radar auf der Stallion Site gegen 17:00 Uhr ausgeschaltet, also pünktlich als die ersten Beobachtungen begannen! Dass kurz vor „UFO“-Sichtungen Radaranlagen scheinbar grundlos deaktiviert werden, ist nicht ganz unbekannt… [S. 71] 
→ Nach dem Zamora-CE³ kam es im Staat zu weiteren UFO-Sichtungen: Nur wenige Stunden später landete ein Objekt bei La Madera, nordwestlich von Española, unweit Los Alamos. 
Zeuge war ein Orlando Gallegos. Das Objekt war rund 200 Fuß entfernt. Es sah aus wie ein Butantank auf Landebeinen. Durchmesser etwa 14 Fuß, um die Unterseite waren blau-orange Flammen zu sehen. 
State Police Captain Martin Vigil erschien am Tag nach der Sichtung. Am Landeort waren Steine zerbrochen, eine Flasche geschmolzen, Büsche verbrannt und die Fläche machte den Eindruck, großer Hitze ausgesetzt gewesen zu sein. Obwohl bereits Stunden vergangen waren, war es dort auf 40 Fuß Breite immer noch heiß und Qualm stieg auf. 
Laut Gallegos wirkte das UFO metallisch und hatte keine Fenster. Nachdem er Angst bekommen hatte, zog er sich in sein Haus zurück. Der Polizist fand am Landeort „Pfotenabdrücke“, die jedoch von einem Berglöwen stammten. [S. 81ff.] 
→ Am Tag nach der Zamora-Sichtung [also Samstag] verfolgte ein glühendes Objekt zwei Männer in ihrem Wagen unweit La Madera. Die Zeugen meldeten sich bei der Staatspolizei, bevor der Socorro-Fall publik wurde. [S. 85] 
→ Ein Airman der Holloman Air Force Base erzählte mehreren Personen in Alamogordo, bezugnehmend auf den Socorro-Fall, dass ein UFO in einem Holloman-Hangar stehen würde! Seine Vorgesetzten befahlen ihm, die Sache zu berichtigen. Er erzählte den gleichen Personen daraufhin, dass natürlich kein UFO auf Holloman wäre! 
Die Sache hatte zwischenzeitlich die Medien erreicht. Terry Clarke von KAUG-Radio und Arlyn Bruer von den Alamogordo Daily News thematisierten dies bereits bei einer Radiosendung. Unklar ist, ob das UFO bei Holloman identisch war mit dem Socorro-Vehikel!? [S. 87] 
Auf jeden Fall bekommt man immer mehr den Eindruck, dass dieses „UFO“ ein Prototyp war, der etwas unglücklich getestet wurde! 
→ Richtig interessant war die Sichtung eines B-57-Bomberpiloten, der am 30.04.1964 die Stallion Site überflog! Wir erinnern uns: 
Kurz bevor in Socorro das UFO erschien, wurde dort die Radaranlage dichtgemacht – warum auch immer! Auf dem Gelände bemerkte der Pilot ein eiförmiges, weißes Objekt, welches herumflog und dann landete. Nachdem er einen Auftrag hatte, konnte er sich die Sache nicht genauer ansehen, meldete den Vorfall jedoch per Funk! [S. 86] 
→ Der Trucker Napoleon Green beobachtete am 27. April 1964 gegen 17:30 Uhr gemeinsam mit seiner Frau zwei eiförmige Objekte am Himmel. Sie bewegten sich, hintereinander fliegend, mit der Geschwindigkeit eines Jets voran und hatten dessen halbe Größe. 
→ Zwei weitere Sichtungen fanden am 28.04. statt, einmal in Hobbs und dann in Las Cruces, alles New Mexico, mit mehreren Zeugen! [S. 91] 
→ Der grundlegenden Frage nach dem UFO-Symbol kommen wir im Buch tatsächlich näher: 
In den BLUE-BOOK-Akten, die von Lieutenant Carmon Marano aufgehoben worden waren, finden sich ZWEI handgeschriebene Karten [nicht signiert, Zamora?] mit dem gleichen Symbol, einem umgekehrten „V“ mit drei Querstrichen! 
Bekanntlich hat Zamora seinem Kollegen Mike Martinez kurz nach der Sichtung dieses „V“ beschrieben, ebenso später auch Hynek, der dies so an die Presse weitergab. [S. 157] 
Es ist eher unwahrscheinlich, dass in den BLUE-BOOK-Akten das nachträglich gefälschte Symbol verwendet worden ist, welches mögliche „Trittbrettfahrer“ hätte überführen sollen. Es passt auch zu der Beschreibung der beiden Zeugen Kratzer & Kies, die die drei Querlinien aus der Entfernung für ein „Z“ gehalten haben! 
Resümee 
Man weiß nicht, WAS über Socorro unterwegs war; „magische“ Technologie war es sicher nicht! Ein laut röhrendes, Feuer und Rauch spuckendes Ding, pilotiert von zwei kleinen, schmächtigen Besatzungsmitgliedern, Letzteres wahrscheinlich, um Gewicht einzusparen. 
Unterwegs in einem Gebiet, welches als Zentrum des militärisch-industriellen Komplexes im Südwesten der USA angesehen werden kann. Ein „exotisches“ UFO war DAS sicher nicht, eher ein Nachbau, ein „schwarzes“ Projekt, wobei unklar bleibt, wer der Ideengeber zur unkonventionellen Form des Vehikels war. 
Der Socorro-Fall erinnert, was die dilettantische Durchführung betrifft, an den Cash-Landrum-CE², bei dem den Militärs ebenfalls die Kontrolle entglitt – wer denkt da nicht an den Zauberlehrling, der sich auf Mächte einließ, die er nicht beherrschen konnte? 
Wäre der Experimentalflugkörper 1964 vor oder bei Socorro abgestürzt, müssten wir uns heute wahrscheinlich nicht mehr mit dem UFO-Rätsel herumplagen!ʬ
Astropower & Zamora-„UFO“-Fall 
Der Zamora-Fall beschäftigt mich schon seit Jahrzehnten, wobei die Suche nach dem „richtigen“ UFO-Symbol im Vordergrund steht! 
Meine etwas verwirrende Reise durch die Ufologie und entsprechende Traktate ist hier auf dem Blog nachlesbar, siehe die weiterführenden Artikel oben! 
Ich würde sogar empfehlen, sich dort mit dem Thema vertraut zu machen, um meine Schlussfolgerungen nachvollziehen zu können! 
So gehe ich davon aus, dass es sich bei dem vermeintlichen „außerirdischen Raumschiff“ wohl eher um einen einheimischen, also amerikanischen, Prototypen handelte, den man unfertig auf die Menschheit losgelassen hat! 
In die gleiche Richtung spekulierte auch Vallee im ersten Band von „Forbidden Science“ – er greift das Thema dann noch mal im zweiten Band auf, darauf komme ich aber später noch! 
Das Intro zum Fall beginnt damit, dass Polizist Zamora nach seiner Sichtung mit einem Priester sprechen wollte, da er vermutete, mit satanischen Kräften in Kontakt gekommen zu sein. Vielleicht lag er da noch nicht mal verkehrt, wer weiß schon, woher die Amerikaner die Technik haben? 
Dann behauptete Vallee, dass es bereits 1954, während der UFO-Welle in Frankreich, ein ähnliches Symbol auf einem der Vehikel gegeben hat. Jedoch führt er das nicht weiter aus! Diese schlampige Arbeitsweise zieht sich durch alle vier Bände seiner „Tagebücher“! 
Ich selber habe in meinem Archiv keine entsprechende Abbildung gefunden, kann mich auch nicht entsinnen, dass damals überhaupt UFO-Symbole entdeckt worden sind! Wie auch immer. 
Vallee wurde plötzlich präzise und erwähnte, dass das Zamora UFO-Symbol jenem von „Astropower“ ähnelt, einem Unternehmen, das zur Douglas Aircraft Company gehört! Eine Abbildung hat er natürlich auch hier nicht beigesteuert! 
Stattdessen sieht man im Buch Bilder von seiner Frau und seinem Sohn bzw. irgendwelchen Bekannten, die völlig unwichtig für die UFO-Forschung sind und in einem Buch zum Thema eigentlich nichts zu suchen haben! 
Doch zurück zum Symbol: 
Astropower forschte nach und entwickelte neuartige Raumfahrtantriebe für Ansprechpartner in der Regierung, also NASA, Luftwaffe & Co! Man beschäftigte sich mit nuklearen, chemischen und elektrischen Systemen, daneben mit Energie-Konversion und anderen Projekten! 
Dazu passt, dass das Zamora-UFO offensichtlich Probleme mit dem Antrieb hatte und mehr stürzte als flog! Das Symbol des Unternehmens – siehe unten! – ähnelt der ursprünglichen Symbolbeschreibung des Polizeibeamten, so dass man hier wohl nicht wirklich von einem Zufall sprechen kann!
Verdächtig kam mir in diesem Kontext bereits der 1957er Levelland-Fall vor! Auch hier denke ich an unausgereifte US-Technik, die im Eifer des Gefechts, immerhin hatten die Russen schon den Sputnik in die Erdumlaufbahn bekommen, eingesetzt wurde! 
1943, also ein Jahr vor dem OSS | CIA, beschäftigte sich das National Bureau Of Standards – unter einem Professor Dryden – mit unidentifizierten Flugobjekten [=Foo-Fighter‽] und deutschen Düsenjets! Ob man zwischen den Themen Zusammenhänge sah, ist unklar. 
Nicht unwahrscheinlich ist jedoch, dass der Grundstock amerikanischer „Ufos“ das Licht der Welt in Deutschland erblickt hat! 
Magisches Zeichen 
Im zweiten Teil von „Forbidden Science“ greift Vallée das Zamora-Symbol wieder auf: Diesmal berichtet er von einer Schrift mit dem Namen „Picatrix“, die auf das 12. Jahrhundert datiert wird und von einem arabischen Mathematiker namens Majriti, der im 11. Jahrhundert lebte, verfasst worden sein soll. 
[Der Widerspruch in der Chronologie stammt nicht von mir, ich zitiere hier nur!] 
Vallée ist der Ansicht, dass er nicht der eigentliche Urheber des Textes ist und auch der Inhalt stamme nicht aus arabischen, sondern ursprünglich griechischen Quellen, die dann in Arabien veredelt worden sein sollen. 
Auf jeden Fall fand sich in jenem „Picatrix“ ein astrologisches Symbol, welches dem von Zamora ähneln soll, wobei das umgedrehte „V“ für „Venus“ steht. Diesen Symbolen seien jeweils auch Talismane zugeordnet! Wäre interessant zu erfahren, welches für das fragliche Venuszeichen Verwendung gefunden hat! 
Vallée hat das Symbol natürlich nicht veröffentlicht, wer es kennen sollte, möchte mich bitte über die bekannten Wege kontaktieren! 
Vallée weist auch auf einen UFO-Vorfall in Frankreich hin, genauer in Aveyron. Der Zeuge, der zuerst nur Uforbs zu Gesicht bekam, erhielt darauf „Schlafzimmerbesuche“. 3 Gestalten forderten den Mann auf, ein Buch zu schreiben. 
Natürlich wird nicht erwähnt, um was es darin gehen soll! Nicht unwahrscheinlich, dass auch der arabische Chronist einen entsprechenden Auftrag erhielt. Aliens als „Autorenmuse“ sind nicht ganz unbekannt [Psychographie]!ʬ
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01/10/26

🏜️💥🛸
Tex-Mex-
UFO-Crash

Vor einer Weile hat mir mein Kollege Greg einen Link zukommen lassen, der auf eine Seite führte, auf der alle [bekannten] UFO-Abstürze aufgeführt waren. Es fanden sich dort über 100 Fälle. Natürlich ist klar, dass diese nicht immer auf „exotische“ Vehikel zurückgehen, aber ein bestimmter Prozentsatz durchaus. 
Wenn man dann auch noch die diversen „Unfälle“ dazurechnet, ergibt sich, dass Ufonauten ihre fliegenden Untertassen offenbar nicht steuern können. Diese Frage wird in der Ufologie selbstverständlich nicht diskutiert: Wieso sind die Fremden so lausige Piloten, und wie schaffen sie es überhaupt, auf die Erde zu kommen? 
In diesem Zusammenhang ist das Buch THE OTHER ROSWELL von Noe Torres und Ruben Uriarte von Bedeutung. Es geht darin um einen Vorfall, der sich 1955 im direkten Grenzgebiet von Texas (USA) zu Mexiko abspielte. 
Involviert war der Air-Force-Pilot Robert Willingham. Während einer Übung [diverse F-86 Sabre Jets begleiteten B-47/52-Bomber] wurde von einem Radarfrühwarnsystem in Kanada namens DISTANT EARLY WARNING [DEW] ein „Eindringling“ gemeldet, der über die Achse Alaska / Kanada / USA in Richtung Mexiko flog. 
Dieses Objekt zog in größerer Entfernung an dem Jet- und Bomberpulk vorbei. Dabei wirkte es wie ein sternförmiges, intensiv helles Licht, das sich mit einer geschätzten Geschwindigkeit von etwa 2.000 Meilen pro Stunde auf einer Höhe von rund 50.000 Fuß bewegte. 
Die Radarüberwachung ergab, dass der Flugkörper abgestürzt war. Willingham erhielt die Erlaubnis, sich den Absturzort etwas genauer anzusehen, was er auch tat. Dieser befand sich auf mexikanischem Territorium, unweit der texanischen Stadt Langtry am Rio Grande. 
Er überflog die Stelle und machte einen scheibenförmigen Flugkörper am Boden aus, der sich stellenweise zerlegt hatte und teilweise in einem Sandhaufen steckte. Da der Pilot nicht viel mehr tun konnte, kehrte er zu seinem Stützpunkt zurück, verließ die Anlage, mietete sich gemeinsam mit einem Bekannten eine Aeronca Champion und flog das besagte Areal abermals an – diesmal jedoch nicht im „dienstlichen“ Auftrag, sondern als „Privatvergnügen“. 
Sie überflogen die Stelle, landeten und trafen vor Ort auf mexikanische Soldaten, die das Wrack abgesperrt hatten und – nach eigener Aussage – auf die Air Force warteten. Autor Torres vermutete, dass damit die Air-Force-Spezialeinheit „Operation Blue Fly“ gemeint sei, die immer ausrückte, wenn eigenes oder „fremdes“ Material vom Himmel stürzte und geborgen werden musste. 
Nachdem am „Tatort“ nicht mehr viel zu machen war, kehrten die Männer um und flogen davon, wobei Willingham sich noch ein [noch heißes] Metallstück einsteckte, das vom Wrack stammte. Bei der nachfolgenden Besprechung am Luftwaffenstützpunkt am nächsten Tag wurde ihm nahegelegt zu schweigen. 
Die Sache mit dem UFO-„Fundstück“ [silberfarben, Wabenstruktur, sehr leicht] gestaltete sich dann ziemlich bizarr. Willingham experimentierte daran herum und trug es anschließend treudoof zum „Marine Corps Metallurgy Laboratory“ in Hagerstown / Maryland. Dort gab er es zur Untersuchung ab – und es verschwand. 
Sein Ansprechpartner dort verschwand ebenso, und selbstverständlich werden im Buch weder der Name der nebulösen bzw. flüchtigen Laborperson erwähnt, noch hatte der Pilot ein Foto des Fragments gemacht. 
Da ich nicht glaube, dass jemand so dämlich sein kann, gibt es meiner Meinung nach nur zwei Erklärungen: 
¹. Die Geschichte ist komplett erlogen. 
². Der UFO-Crash hat sich ereignet, aber die Geschichte mit dem UFO-Metall ist erlogen, um sie ansprechender zu gestalten. 
Gut, die Option ³ wäre, dass der Pilot tatsächlich nicht sehr intelligent war … 
Dessen ungeachtet erinnert mich die UFO-Schrott-Affäre an den Socorro-Zwischenfall von 1964! Ob intelligent oder nicht: Jahre nach seinem Ausscheiden akquirierte ihn die Luftwaffe als BLUE BOOK-Mitarbeiter. Der UFO-Zeuge wurde also zum staatlich abgesegneten UFO-Informationssammler! 
Seine Tätigkeit dort dauerte vier Jahre. Wird heute gerne vermittelt, dass BLUE BOOK lediglich aus einigen Mitarbeitern und einem Büro bestand, sieht die Wirklichkeit scheinbar etwas anders aus. 
Willingham und seine Kollegen waren zumeist mit F-100 Super Sabre Jets in Südamerika [sic] unterwegs; gerade Venezuela, Argentinien und Chile werden als „Hotspots“ genannt. Offenbar waren die Piloten häufiger in Südamerika unterwegs als in ihrer Heimat.… 
Autor Noe Torres kam übrigens auch auf den Flugscheiben-Gedanken, denn er zitierte den amerikanischen Forscher Richard Whitcomb. Dieser fand heraus, dass die USA Mitte der 1950er-Jahre 35 Projekte unterhielten, deren Zielsetzung die Konstruktion scheibenförmiger Flugkörper war! Kamen die Anregungen dazu aus Deutschland? 
Daneben zitierte er auch einen CIA-Bericht von 1953, aus dem die Befürchtung hervorging, dass die UdSSR weiterentwickelte deutsche Flugscheiben in Syrien, Iran und Afrika testen würde – siehe Harass! 
Ähnliche Projekte unterhielt auch die kanadische Luftwaffe; einer der Entwickler sei Deutscher gewesen, ein Dr. Richard Mehta. Diese Vehikel sollten bis zu 2.300 Meilen pro Stunde erreichen und Höhen von 80.000 Fuß!ʬ
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15/10/26

🏆📖
Buch des Jahres 2023
▬
Magonias Nachthelle
{Ex_Magonia_Lux}

Last night I saw upon the stair,
A little man who wasn't there,
He wasn't there again today
Oh, how I wish he'd go away...
Auszug aus "Antigonish" 
William Hughes Mearns
Möchte man folkloristische Überlieferungen mit ufologischen vergleichen, hat man zwei Möglichkeiten: 
Man bedient sich moderner Fallkataloge und richtet den Blick in die Vergangenheit, auf der Suche nach einem parallelen Erzähl- und Ablaufmuster. 
Man sucht und findet in Büchern, Archiven und Aufzeichnungen Inhalte, die konform gehen mit Ereignissen nach Kenneth Arnolds Sichtung 1947! 
Autor Nigel Graddon, ein in Wales lebender Engländer, folgt in seinem Buch „The Landing Lights of Magonia: Ufos, Aliens and the Fairy Kingdom“ weitgehend der zweiten Option! 
Wobei die von ihm entdeckten Anekdoten, selbst für den eingelesenen Interessierten, durchaus verblüffend sind. Hier vor allem Informationen aus Quellen, die weit vor der Epoche der fliegenden Untertassen publiziert wurden! 
Daneben beschreibt er aktuelle UFO-Sichtungen, deren Inhalte sagenhaft daherkommen, so als hätten sich die Natur- und Elementarwesen noch nicht so recht daran gewöhnt, in UAPs den Luftraum unsicher zu machen; alte mythologische Verhaltensmuster lassen sich da recht oft nachweisen! 
Graddons „Landelichter“ sind in der Hinsicht wirklich erhellend! Betrachten wir, anhand ausgesuchter Beispiele, was er da illuminiert hat, etwas genauer! 
Insulaner Auf die irische „Geisterinsel“ Hy Brasil, gelegen etwa 200 Meilen westlich von Irland, aber nur alle 7 Jahre sichtbar für das Menschenauge, bin ich auf meinen alten Blogs bereits eingegangen! 
Aufschlussreich ist, dass diese auch auf der Piri Reis Karte aufscheint, ebenso wie auf der, die Schottlandflieger und Reichsesoteriker Rudolf Hess dabei hatte, als er 1941 eigenmächtig nach UK flog!  
Ob sein eigentliches Ziel dort lag? Der Chef der Insel ist (war?) ein Manannan Mac Lir, der zum Transport seiner selbst über einen „magischen Wagen“ verfügt haben soll, der ihn durch die Lüfte trug! 
Perücke 
Nicht wirklich „Folklore“, aber sehr interessant ist, was sich im zeitlichen und räumlichen Umfeld des Roswell-Zwischenfalles ereignet hat! Die ganze Geschichte wird ja von über 300 Zeugen bestätigt, so dass man wirklich davon ausgehen muss, dass etwas abgestürzt ist, die Frage ist nur was‽ 
Am 31. Mai 1947 beobachteten 12 spielende Kinder aus Gallup, New Mexico, einen Feuerball, der über den Himmel zog und Socorro anzusteuern schien. Einige Tage später wurden die Kids von einem merkwürdigen „Mädchen“ behelligt. Die Eigenheit war, dass diese nur in Nähe des Puerco River auftauchte, an dem die Stadt liegt. 
Sie war weiß gekleidet, hatte einen Schleier in gleicher Farbe vor dem Gesicht, wobei die Kleidung als „hexenartig“ beschrieben wurde. Die Haut hatte einen graustichigen Ton und das graue [sic!] Haar wirkte wie eine Perücke, ein Aspekt der immer wieder beschrieben wird! Wo werden die Haarteile eigentlich gekauft? 
Als sie sich einzelnen Kindern näherte, wurde diesen schlecht, was sich besserte, wenn sie vor ihr davon liefen. Erwachsenen, die ihr nachstellten, entkam sie. Nach rund einer Woche war sie wieder weg. Offenbar hatte sie nie offenen Kontakt aufgenommen oder mitgeteilt, was sie wollte. An sich spielte sie die Rolle, die sonst nur MIBs zukommt: Terror machen! 
Nachtgesellschaft 
1656 bekam der Waliser John Lewis aus Cardiganshire Besuch. Es war nach Mitternacht und er lag zu Bett. Im Raum tauchten plötzlich fliegende Lichter auf. Dahinter kamen 12 kleine Männer und drei kleine Frauen, die anfingen, in seinem Schlafzimmer zu tanzen. Der Raum wurde dabei immer größer und heller. 
Da körperliche Aktivität hungrig macht, wurden Käse und Brot ausgepackt und auch Lewis gereicht. Zu hören war in der Zeit absolut nichts, völlige Stille! Die Wesen „sprachen“ ihn in seinen Gedanken an, also telepathisch, und äußerten den Wunsch, ungestört zu bleiben; er solle auch schweigen. 
Dann wurde es verwirrend. Die „Gäste“ waren plötzlich weg und der Waliser fand in seiner Kammer weder Bett noch Tür. In seiner Not begann er zu schreien, so dass die ganze Familie zusammenlief. 
Es kann sein, dass er entführt wurde; scheinbar hatte er von Brot & Käse seiner „Gäste“ gekostet, was man bei überirdischen Gaben nie machen sollte! Er galt als „pixy-led“, als „Mitgenommener“ der Andersweltler. 
Der Tanz soll vier Stunden gedauert haben, also gesellt sich noch ein Missing Time hinzu! Die Wesen sind Meister der Transformation und passen sich in ihrem Gebaren der jeweiligen Zeitströmung an! 
CE³ 
1905 war ein Waliser auf dem Weg nach Hause, es war schon dunkel. Aufgrund der Nachthelle sah er vor sich eine große Gestalt, die über eine nahe Hecke hinausragte und den Arm über die Straße hielt. Ein Feuerball erschien. Von diesem ging weißes Licht [Solid Light?] aus, welches den Riesen verschwinden ließ! 
Sprühpistolen – einst & heut! 
Zum berühmt-berüchtigten Mad Gasser habe ich mich bereits auf dem Blog geäußert! Bei Graddon ist zu erfahren, dass Zeugen seinerzeit beobachtet hatten, dass er | sie Handwerkszeug zum Versprühen von „Gas“ verwendete, welches einer lang gezogenen Sprühpistole nicht unähnlich war! 
Hier fällt die historische Parallele zu den „Pestdämonen“ auf, die ähnliche Gerätschaften im Einsatz hatten! Mit diesen sollen die Pesterreger in die Häuser geleitet worden sein. Eine erstaunliche Parallele, wie mich dünkt! 
Ringelreih & „Meteor“ 
Zu einer Zeit, in der Menschen noch nichts von fliegenden Untertassen wussten und es noch keine Akronyme wie „UFO“ oder „UAP“ gab, war alles am Himmel Meteor, Komet oder Sternschnuppe! 
Der Waliser David Williams lebte in einem Örtchen mit dem schönen Namen Penrhyndeudraeth im County Gwynedd. Es ist einer der Fälle im Buch, in denen die magonische Nachthelle eine Rolle spielt! Also jenes indirekte Lichtphänomen, welches die Gegend erhellt | ausleuchtet, ohne dass man erkennen könnte, wer oder was da am Lichtschalter herumspielt! 
Williams und seine weibliche Begleitung hatten sich mit Schinken eingedeckt, der jetzt über Land getragen wurde. Da er als Gentleman das Gewicht ganz alleine geschultert hatte, ging sie ein gutes Stück voraus, er hinterher. 
Am Himmel sah er einen „Meteor“ und darunter [von diesem ausgehend?] einen „Feuerring“, wobei letzterer zu Boden schwebte und zwei Besatzungsmitglieder an Bord mitführte, eine kleine Frau und einen Mann in ebensolcher Größe. 
Beide waren ausgesucht gut gekleidet, trugen also irdischen Zwirn in der Mode jener Tage! Nachdem der Feuerring gelandet war, verließen die Ufonauten diesen, so dass er auf den Boden fiel und dort eine Fläche markierte, worauf kleine Wesen – dem himmlischen Paar optisch artverwandt – zombieartig aus dem Boden krochen, um gemeinschaftlich zu tanzen! Immer im Kreis herum, versteht sich! 
Hinzu spielte Musik und auch für Illumination war gesorgt! Kurz darauf tauchte der „Meteor“ wieder auf, ebenso erwachte der Feuerring zu neuem Leben, der von dem Ufonauten-Paar bestiegen wurde, um die „Tanzfläche“ zu verlassen; die anderen Wesen verschwanden in der Dunkelheit! Für den Waliser hatte die Aufführung etwa drei Minuten gedauert, zu Hause teilte ihm seine bessere Hälfte mit, dass 3 Stunden vergangen waren! 
Ich hatte schon öfter darauf hingewiesen, dass die Fremden einen „Geometrie“-Tick haben, auf Schöndeutsch Orthoteny genannt! Wenn es geht, folgt man allen natürlichen oder unnatürlichen Geraden, oder kreist. Der Umstand, dass die Tänze immer im Kreis geführt werden, ist dahingehend wohl auch verbuchbar! 
Auch Graddon erwähnt, dass „Feen“ Kinder rauben und mit Menschen kopulieren, um so an eine Seele zu kommen; ich habe in der Hinsicht schon einiges verfasst, siehe den TAG Soulcontainer unten! 
Der Hinweis darauf, dass man mit Eisen ein gutes Abwehrmittel gegen solche Andersweltler hat, könnte auch erklären, wieso die Entitäten – in Form von „Außerirdischen“ – so viele Abstürze produzieren! Metalle scheinen ihnen nicht immer geheuer zu sein! 
In keltischen Gegenden befestigte man folglich etwas aus Eisen ans Bett, man denke hier an Hufeisen! Meine eigene Erfahrung als Untersucher hat aufgezeigt, dass geweihte Kreuze – aus allen Materialien – Entführungen bzw. unangenehme nächtliche Heimsuchungen vermeiden! 
Wobei ich die Idee der – zwischenzeitlich verstorbenen – amerikanischen UFO-Forscherin Ann Druffel übernommen habe, die den Aspekt bei US-Abductees ausgetestet hatte. In einem Fall konnte abermaliges Auftauchen wieder unterbunden werden, nachdem ein Kruzifix aufgestellt wurde! 
Wer nachts also Besuch bekommt, sollte sich ein gesegnetes – dieser Punkt ist wichtig! – zulegen! Die Wirkung ist erstaunlich, wenn man außerirdische Weltraumfahrer als Eindringlinge unterstellt! 
Ein früher Travis Walton 1856 war Ronald Rhys auf dem Weg nach Hause. Er wohnte und arbeitete unweit Vale of Neath, Wales. Am Feld, an dem er vorbei lief, bemerkte er ein Licht, welches von einem lauten, brausenden Ton begleitet war. 
Das Nächste, woran er sich erinnern konnte, war, in der Luft zu schweben. Er konnte sich dann noch entsinnen, dass ihm kleine Wesen mit „Schwertern“ Blut abzapften. Ein grünes Wesen mit großem Kopf schnitt seinen Bauch auf und manipulierte an seinen Innereien. Als er wieder zu sich kam, war eine ganze Woche vergangen! 
Ihm fielen anschließend die Haare aus und einzelne Stellen seiner Haut fühlten sich verbrannt an und waren pinkfarben! An sich haben wir hier alle Elemente des modernen Abductions-Phänomens in einer Quelle des 19. Jahrhunderts, inklusive der gesundheitlichen Nachwirkungen! 
Missing 411 Weihnachtsschrecken 
1909, zu Heiligabend, also einer Rauhnacht, spielte sich ein bizarrer Entführungs-Missing-411-Fall ab, der recht gut belegt ist: 
Betroffen war der 11-jährige Oliver Thomas, der mit seinen Eltern auf dem Lande lebte. Genauer über den Elan Valley Reservoirs, an den Cambrian Mountains von Breconshire, Wales. Das Haus stand auf einem Hügel. 
Gegen 23 Uhr, man hatte Gäste, brauchte man für die Festgesellschaft frisches Wasser und da der Brunnen unweit am Haus stand, bot sich Oliver an, es zu holen, immerhin war am 25. Bescherung angesagt! 
Kaum hatte er das Haus verlassen, hörte man ihn schreien. Alle Personen liefen ins Freie. Vom Jungen war nichts zu sehen. Von oben herab gellten verzweifelte Rufe. Den Zeugen nach rief er „Sie haben mich! Sie haben mich! Helft mir! Helft mir!“. 
Seine Stimme verklang in der Ferne, bis er nicht mehr zu hören war. Seine Schreie kamen – und da war man sich einig – von oben, über dem Haus also! Die Untersuchung des Falles übernahm die Polizei von Rhayader [Rhaeadr Gwy]. 
Die Schritte des Jungen gingen über 75 Fuß und endeten abrupt. Der Eimer, den er getragen hatte, lag 15 Fuß versetzt von seinen Fußspuren. Den befragten Zeugen nach waren nachts keine weiteren zu sehen gewesen, weder von Menschen noch von Tieren! 
Oliver hatte keine 75 Pfund gewogen; es gibt in Wales keine – bekannten – Raubvögel, die ein solches Gewicht tragen könnten! 
5-8. 
Tierverstümmelungen, vorzugsweise an Schafen, sind ein Dauerthema in Wales. Im Areal um die Brecon Beacons, einem Nationalpark, Berg- und Sumpfregion, hatten sich die Vorfälle in den 1980ern fokussiert, was dazu führte, dass sich – unabhängig voneinander – zwei völlig unterschiedliche Teams dort einfanden. 
Das eine stammte von der UK-UFO-Gruppe BUFORA. Man stellte fest, dass sich dort nicht nur Tierverstümmelungen ereigneten, sondern auch „Himmelslichter“ in Form von Uforbs aktiv waren. 
Das andere Team war schon geheimnisvoller. Beim lokalen Ufologen Derek Gough meldete sich ein Mann, der angab, dass zu Zeiten der Thatcher-Administration eine militärische Spezialeinheit gebildet worden sei, um der Sache auf den Grund zu gehen. Diese trug die ungewöhnliche Bezeichnung „5-8.“. 
Er wies darauf hin, dass es ebenso auch Verstümmelungsfälle an Menschen gab, was wohl letztlich den Ausschlag zur Gründung gegeben haben dürfte. 
Was für den anonymen Informanten spricht, war die tatsächliche Präsenz kleiner Soldateneinheiten vor Ort und die Beobachtung von „Phantom-Hubschraubern“, der britischen Variante der amerikanischen Hellcopter. Also superschnellen, völlig leisen Helikoptern, die in der Gegend aktiv waren. Diese Wechselwirkung [Hubschrauber + Lichter + Mutilations] kennt man auch aus den USA! 
Uforbs, MIBs & ein schwarzer Phantomhund 
Beginnend mit Dezember 1905 ereignete sich ein Sichtungs-Flap in bzw. über den walisischen Städten Barmouth, Egryn, Bryncrug und Towyn. Angefangen hatte es mit einem hellstrahlenden „Stern“, der das Areal, über einigen Hügeln schwebend, erleuchtete, von dem bunte Funken sprühten. 
Bis März 1906 wurden dann verschiedene Lichtkugelphänomene beobachtet, also Uforbs, die sich intelligent und interaktiv zu den Zeugen verhielten. Doch dabei blieb es nicht. 
Eine Mrs. Mary Jones wollte sich das Spektakel näher ansehen und verabredete sich mit ihrem Bruder an einem der Hotspots. Als sie diesen erreicht hatte, bemerkte sie einen schwarz gekleideten Mann vor sich, den sie zuerst für ihren Bruder hielt. 
Nach Ansprache drehte sich die Gestalt um und „verwandelte“ sich in einen schwarzen Hund [Alien Black Dogs], der zwischen den nahen Hügeln verschwand. Eine andere Zeugin hatte nächtlichen Besuch vom [gleichen‽] MIB, jeweils um Mitternacht, an drei aufeinanderfolgenden Nächten! [Trinität] 
Aus den Uforbs bildeten sich auch ovale Ufos heraus, mit nach unten weisenden „Armen“. Zwischen diesen befanden sich weitere Lichter! Dreh- & Angelpunkt scheinen auch hier wieder Lichtkugeln zu sein, die ihre äußere Form ändern und zu Materie verdichten können. 
Ob es sich dabei um eine autonome Intelligenz handelt, oder lediglich um das „Werkzeug“ einer übergeordneten „Macht“, bleibt dahingestellt! 
Outro 
Das Buch über die walisischen „Landelichter“ hat mir den Weg durch das mythologische Dickicht von Magonia gewiesen und erstaunliche Informationen zutage gefördert! Es wird somit zum Buch des Jahres 2023 erhoben! 
=== 
Postskriptum: 
Doppeldecker vs. UFO 
Im Jahr 1925 erschien in UK ein Buch mit dem Titel „The German Air Raids on England, 1914–1918“ von Capt. Joseph Morris. 
Darin schildert er einen recht interessanten „Zwischenfall“, der sich am 13. Januar 1916, in etwa 5.000 Fuß Höhe über Rochford, England, zugetragen hat. 
Flight Sub-Lt. J. E. Morgan war abends mit seinem Flieger unterwegs, als er plötzlich eine merkwürdige Aneinanderreihung von Lichtern am Himmel erblickte. Diese erinnerten ihn an die Lichter eines Zugwaggons, bei dem die Rollos heruntergelassen waren – man sah also nur die Umrisse. 
Da der Pilot annahm, dass sich dort womöglich deutsche Spione oder Militärs in Zeppelinen in der Luft befanden, nahm er die Verfolgung auf. 
Da er über keine Bordwaffen verfügte, zückte er seine Pistole [sic] und beschoss den Eindringling. Dieser jedoch nahm rasch Fahrt auf und zog davon!ʬ [Quelle: Jerome Clark, Strange Skies – Pilot Encounters with UFOs, Citadel Press, New York 2003, Seite 3]

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