🎙️ CROPfm: "Contactee" • Sendung mit Alexandra Herzog-Schmitt • Freitag, 16. Oktober 2026 • 19:00 Uhr!

Mein live Gast Alexandra Herzog-Schmitt erlebt seit frühester Kindheit etwas, das man gemeinhin als "Kontakterlebnisse" bezeichnet...

📰 Leitartikel: Sumoringer & Kugellichter

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14/09/26

🎩🎲⬛
"Hatman" und ein
UFO über München

Im Februar 2014 hatte ich die Gelegenheit, auf CROPfm die belgische UFO-Welle zu diskutieren. Eher beiläufig erwähnte ich auch einen Fall, den ich in München untersucht und nur „halb“ auf einem Vorgängerblog veröffentlicht habe. Der Grund für diese Selbstzensur liegt darin begründet, dass das „Nachspiel“ dieser Sichtung ausgesprochen bizarr ist. 
Bizarr, jedoch nicht ungewöhnlich, es gibt eine ganze Reihe von UFO-Zwischenfällen, von denen man nicht alle Details kennt, da sie einfach zu „schräg“ sind und in eine Richtung weisen, in welche die Ufologie heute nicht unbedingt hin möchte. 
Da ich in den letzten Wochen immer wieder gebeten wurde, den Fall komplett darzulegen, möchte ich diesem Wunsch Folge leisten. Beginnen wir also mit dem „öffentlichen“ Teil, so wie er vor ein paar Jahren von mir gebloggt wurde. 
Sollten sich Details im Fallbericht zu meinen Ausführungen beim Interview unterscheiden, so liegt das daran, dass ich mich jetzt auf meine Notizen und ein Protokoll stützen kann, welches ich seinerzeit angelegt habe! 
In München gibt es ein Branchenblatt, das sich ‚Kurz & Fündig‘ nennt und in dem man so ziemlich alles anbieten und verkaufen kann, was das Herz begehrt. 
Daneben besteht aber auch die Möglichkeit, unter ‚Verschiedenes‘ diverse andere Anliegen unter das Volk zu bringen – etwa die Suche nach neuen ‚Kegelbrüdern‘, Vereinsmitgliedern usw. – was daneben auch den Vorteil hat, für private Nutzer völlig kostenlos zu sein. 
Ergo versuchte ich – mehr auf ‚Just 4 Fun‘ Basis, da ich nicht wirklich Feedback erwartet habe – auch mein Glück und formulierte einen Text, aus dem hervorgeht, dass ich UFO-Zeugen in München suche und sich diese per Mail mit mir in Verbindung setzen können. 
Nachdem ‚Kurz & Fündig‘ die Anzeigen nicht immer in ‚Echtzeit‘ publiziert, sondern auch mal ein paar Wochen vergehen können, geriet die Sache bei mir schnell in Vergessenheit. Aus diesem Grunde war ich auch etwas erstaunt, dass sich Anfang September (2007) fünf Personen per Mail meldeten. 
Ein ‚eingesandter‘ Bericht erwies sich als recht interessant, wohl auch, weil er sich in unmittelbarer Nähe meines Wohnortes abgespielt hat. Der Vorfall ereignete sich am 28. Juli 2007 [also von Samstag auf Sonntag]. Die Sichtungsmeldung stammte von Peter B., der mit seinem Lebensgefährten Mirko S. in unmittelbarer Nähe des Deutschen Museums in München lebt. 
Am fraglichen Abend hatten sie zwei Gäste zum Essen eingeladen – Stefan Sch. und Heinz K. – und verbrachten den lauen Abend auf der recht großen Dachterrasse, von der aus man das Deutsche Museum und das Europäische Patentamt gut überblicken kann. 
Zwischen 21 Uhr und 22 Uhr verließ Heinz K. den Tisch, um am anderen Ende der Terrasse eine Zigarette zu rauchen. Er genoss den Ausblick und betrachtete dabei auch den Himmel, als ihm etwas Merkwürdiges auffiel. 
Er machte die drei anderen Personen darauf aufmerksam, und sie alle beobachteten am Himmel ein relativ großes, pechschwarzes ‚Viereck‘ [Vergleichsgröße: 2-€-Stück bei ausgestrecktem Arm] mit vier weißen Lichtern an den Enden, die ähnlich angebracht waren wie bei einem Würfel. 
Der Zeuge Mirko S. besitzt ein Fernglas, das sich zu der Zeit in Griffnähe befand, und er konnte die Erscheinung daher am besten beobachten. Der tiefschwarze Körper zeichnete sich gut vom dunklen nächtlichen Himmel ab, und die Lichter sahen ‚merkwürdig‘ aus. 
Sie waren nicht vergleichbar mit denen eines Flugzeugs oder eines Hubschraubers, sie wirkten also nicht ‚strahlend‘, sondern eher diffus. Er verglich es mit einem schwarzen Karton, in den vier Löcher gestanzt wurden und durch die seichtes Licht schimmert. 
Das Objekt kam aus Richtung des Deutschen Museums und überflog sie lautlos im Zeitfenster von zwei bis drei Minuten. Die Zeugen hatten zu der Zeit zwar Wein zu sich genommen, waren aber nicht betrunken und machten auf mich einen glaubwürdigen Eindruck, sodass ich einen ‚Scherz‘ ausschließen kann. 
Nachdem die Männer effektiv eine ‚Masse‘ beobachtet haben und nicht nur die Lichter, schließe ich Ultraleichtflieger – die hier in München vor ein paar Jahren schon mal den Marienplatz überflogen haben – als auch Ballons aus. Aufgrund der ‚unkonventionellen‘ Objektform sind auch Hubschrauber und Flugzeuge auszuschließen. 
Etwas merkwürdig – und ziemlich symptomatisch für Deutschland – verlief meine Anfrage bei der Polizei, von der ich wissen wollte, ob es im fraglichen Zeitraum ‚UFO-Alarm‘ gegeben habe bzw. Sichtungen gemeldet wurden. 
Statt einer vernünftigen Antwort erhielt ich nur den schnippischen Hinweis, dass man sich mit ‚so was‘ nicht beschäftigt und es ‚Wichtigeres‘ zu tun gäbe als UFO-Meldungen nachzugehen, obwohl nach einer Information von RTL2 in München jede Woche ein vermeintliches UFO bei den Ordnungshütern gemeldet wird. 
Eine Anfrage an den Flughafen – mögliche Radarerfassung – startete ich gar nicht erst, da bei meinem letzten Versuch aufgelegt wurde, nachdem ich mein Anliegen – eine ‚UFO-Recherche‘ – ins Spiel brachte. Armes Deutschland, so was wie ‚Amtshilfe‘ kennt man hier scheinbar nicht! 
"Hat Man" 
Kommen wir nun zum Teil des Berichts, den ich nicht veröffentlicht habe. Im Oktober des gleichen Jahres rief Mirko S. bei mir nochmals an. Er schilderte einen merkwürdigen „Besucher“, der sich bei ihm eingefunden hatte, als er alleine in der Wohnung war. 
Er saß gerade im Wohnzimmer und las ein Buch, als er durch die Glaswand eine Bewegung auf seiner Dachterrasse wahrnahm. Direkt an der Glaswand stand ein grauer „Mann“ oder eine Gestalt, die etwas über zwei Meter groß und ziemlich breit gebaut war und etwas wie einen weiten „Jägermantel“ trug. 
Dazu saß ein nach vorne gerückter Hut auf dem Kopf der Gestalt, der das Gesicht völlig verdeckte. Am ehesten erinnerte der Fremde den Zeugen an den „Räuber Hotzenplotz“, den man aus Kindergeschichten kennt. 
Aus nachvollziehbaren Gründen geriet Zeuge S. in Panik und rannte aus der Wohnung zu seinen Nachbarn, Familie C., und berichtete dort von seinem „Einbrecher“. Nachbar Kemal C. und drei seiner Söhne gingen mit dem Zeugen in die Wohnung, konnten jedoch niemanden entdecken. 
Als sie die Dachterrasse betraten, schlug ihnen atemberaubender Schwefelgestank entgegen, der sich auch noch den Rest des Abends nicht verziehen sollte. Sonst fanden sich keine Spuren, weder Hinweise auf die Gestalt noch mögliche chemische Rückstände, die den Gestank erklären konnten. 
Ich besuchte den Zeugen und seine Nachbarn und ließ mir von ihnen den Vorfall schildern. Einer von ihnen, Volkan C., erklärte sich die Erscheinung mit dem Auftauchen eines Dschinn, einer dämonenartigen Kreatur, die – wie ich später ermitteln sollte – bereits in der vorislamischen Zeit bekannt gewesen sein soll. 
Interessant war sein Hinweis, dass solche „Manifestationen“ in der Türkei immer wieder berichtet werden, jedoch meldet man so was nicht UFO-Forschern, sondern einem Hodscha!ʬ
Parallelfall 1856? 
Der verstorbene Autor Karl Spengler ging in seinem Buch „Hinter Münchner Haustüren“ auf historische Persönlichkeiten der Stadtgeschichte ein. Unter anderem auch auf Max Joseph Escherich, damals Beauftragter der Regierung für den Ausbau der Eisenbahnen in Bayern. 
Er war 1856 Vater geworden, und seine Frau Auguste lag im Kindbett. Sie wohnten in der Schützenstraße 18, etwa 45 Gehminuten entfernt von der Wohnung des Zeugen, dessen Fall ich oben geschildert habe! 
Auguste Escherich hatte eine „unheimliche“ Begegnung mit einer Entität, die verblüffend jener ähnelt, die gute 150 Jahre später wieder in Erscheinung treten sollte. Sie fasste ihr Erlebnis in ihren Lebenserinnerungen zusammen: 
„Da war es mir, als gehe die mir gegenüberliegende Tür mit beiden Flügeln zugleich auf, doch vernahm ich keinerlei Geräusch dabei; durch dieselbe aber trat ein riesengroßer Mann herein, ging mit gemessenen Schritten bis dicht an mein Bett heran und blieb stehen. 
Die ganze Gestalt – Gesicht und Gewand – war gleichmäßig grau, trug einen großen Schlapphut und war in einen bis zum Boden reichenden weiten Reitermantel gehüllt, ohne dass eine Hand hervorsah. 
Plötzlich aber bewegten sich die Falten, und dazwischen kam eine Hand hervor, und diese hob und bewegte den Zeigefinger derart gegen mich, als wolle sie mich aufmerksam machen, dass ich auf etwas achten solle. 
Dann sagte die Erscheinung vier Zahlen, langsam nacheinander, und dann, nach einer kleinen Pause: ‚Merk dir’s aber!‘ mit tiefer, starker, hohler Stimme; dann senkte sich die Hand wieder und entschwand zwischen den Mantelfalten. 
Aber nach einer kurzen Weile erschien die deutende Hand wieder, und die Gestalt wiederholte mir die gleichen Zahlen in der nämlichen Reihenfolge und wieder die Worte: ‚Merk dir’s aber!‘, und wieder senkte sich und verschwand die Hand und endlich ein drittes Mal erschien sie wieder, und noch einmal bewegte sich der graue Zeigefinger, als wolle er mir das Gesagte recht einprägen. 
Und wieder tönten die vier Ziffern an mein Ohr und dann die erneute Mahnung, sie nicht zu vergessen: ‚Merk dir’s aber!‘! Und dann plötzlich war alles weg […]. Das Merkwürdigste aber war, dass ich mich gar nicht geängstigt, vielmehr nur immer gedacht hatte: 
Träumst du denn vielleicht? Und dann betrachtete ich das ganze Zimmer, und während die sonderbare Figur eintönig ihre Zahlen hersagte, zählte ich die Vorhangringe, um mich zu vergewissern, ob ich nicht doch eigentlich wach sei. 
Nun rief ich meine Wärterin […]. Die kam gleich ganz erschrocken herbeigesprungen, weil sie fürchtete, dass mir etwas zugestoßen sein möchte. Ich beruhigte sie aber und ersuchte sie nur, die vier Nummern aufzuschreiben.“ [S. 186] 
Leider ist nicht überliefert, um welche Zahlen es sich dabei gehandelt hat. Autor Spengler vermutete Lottozahlen… ^^ 
In der Vergangenheit tauchten solche Gestalten oft als Todesboten auf, die vierstellige Nummernreihe könnte auf ein Jahr hindeuten. Wie auch immer, der Ehemann der Zeugin verstarb 4 Jahre nach dem Vorfall – 4 Jahre, 4 Ziffern?ʬ
„Hat Man“ = Wodan? 
In früheren Artikelbeiträgen und einem Interview auf CROPfm hatte ich schon darauf hingewiesen, dass die heute bekannten Ufonauten (~UFO-Besatzungsmitglieder) schon in den Mythologien auftauchten. Verwandte Wesen in Mythologie und Ufologie Nur hatten sie damals andere „Funktionen“. 
Die Greys ähneln den Graumännlein, doch konnten diese weder fliegen, noch entführten sie Menschen. Die Men in Black (~ MIBs) waren als Todesboten mit geschultertem Sarg aktiv, bis beide Spezies vom Ufophänomen aufgesogen und transformiert worden sind. 
Ganz ähnlich könnte es auch um den „Hat Man“ bestellt sein, der oft nach – oder vor – UFO-Sichtungen auftaucht, wie ich in dem Fall oben aus München schon ausgeführt habe. Der Ursprung des Hutträgers könnte ein ganz anderer sein, wie uns der Schweizer Autor Yves Schumacher in seinem Buch „Tiermythen und Fabeltiere“ wissen lässt: 
„Interessant ist der Hinweis auf den breitkrempigen Hut des Untoten. In einer St. Gallener Sage geht in der Mitte eines Zuges von schwarzen Gestalten ein großer weißer Mann, der ebenfalls einen Schlapphut trägt. Haben wir es hier mit Glaubenserinnerungen an den germanischen Gott Wodan zu tun, der in den nordeuropäischen Sagen mit großem Hut auftritt und deshalb auch der ‚Breithütige’ heißt?“!ʬ

25/08/26

🐲
Sagenhafte Oberpfalz

Momentan beschäftige ich mich mit der Arbeit bzw. den Büchern der verstorbenen Sagenforscherin Emmi Böck. Einen ersten Einblick in die von mir dort gefundenen „Ufosagen“ findet man in diesen Artikeln:
Derzeit lese ich SAGEN AUS DER OBERPFALZ und kann schon mal dahingehend vorzugreifen, dass auch dort die „quasiintelligenten“ Lichterscheinungen („gesteuert“ wirkendes Flugverhalten, Interaktion mit Zeugen usw.) eine Rolle spielen. 
Bei den Ufosagen gebe ich auch immer den Sichtungsort an, um etwaige Parallelen zu modernen UFO-Berichten aufzeigen zu können (Suchfunktion im Blog!).
Den Teil der Sage, in dem „volkstümlich interpretiert“ wurde – meist ist die Rede davon, dass es sich bei den Lichterscheinungen um „Totenlichter“ handelt oder eine unerlöste Seele umgeht, lasse ich weg, somit erklären sich auch die [Klammern] im Text! 
Hahnbach: „[…] zeigten sich an Heiligen Abenden Lichtchen, welche zu Hunderten etwa mannshoch vom Boden einen gewissen Weg machen und an der Stelle der alten Kapelle einen Tanz halten“. [S. 44]
Pennading: „Ein alter Bauer von Pennading […] sah bei der Einöde Berghof in einem Busch seltsame Lichter. […] er wurde gleich darauf schwer krank, und das Leiden dauerte ein ganzes Jahr…“. [S. 60]
Möninger Berg: „Vor 500 oder 600 Jahren […] zeigten sich auf dem Berg bei Möning Lichterscheinungen […]. [S. 168] Tiefenbach: „Eine Frau lag in Kindsnöten, und das Bett war gegen das Fenster gerichtet. Da sah sie am Himmel ein feuriges Schwert“. [S. 128]
Etwas die Augen gerieben habe ich mir, als ich die Sage vom „Preisslhut“ fand. Die erinnerte mich sogleich an den „Hat Man“, einen „Paranauten“, wie er gerade in den angelsächsischen Staaten gerne auftaucht, eine Phantomgestalt mit Mantel und Hut – siehe auch meine Recherche zum „Hatman und ein UFO über München“! 
„Die Leute in Lintach erzählen von einer geisterhaften Erscheinung, die von übermenschlicher Größe war und einen breiten Hut auf dem Kopf trug. Man nennt den unheimlichen Geist den 'Preißlhut'“. [S. 57]
Ein kurioses „Sonnenwunder“ soll sich 1944 über Gnadenberg abgespielt haben. Aufgrund des Ablaufs ist ein „Nebensonnenphänomen“ wohl auszuschließen. An sich haben wir es hier mit einen modernen UFO-Bericht zu tun:
„Im letzten Weltkrieg, im Jahr 1944, sahen etliche Leute über der Klosterruine in Gnadenberg ein seltsames Himmelswunder. Über dem westlichen Himmel stand die Sonne und neigte sich dem Untergang zu. 
Da erschien auf einmal eine zweite Sonne neben der anderen, und plötzlich fingen sie sich an zu drehen, aber gegeneinander, schnell und immer schneller, so dass der Himmel davon weithin aufglühte. 
Das seltsame Himmelsschauspiel dauerte fast eine Viertelstunde, dann verschwand die eine Sonne in den roten Abendwolken. Die Erscheinung wurde auch in den umliegenden Orten und in der Stadt Nürnberg gesehen“ [S. 161f]
Im gleichen Jahr gab es übrigens ein ähnliches Sonnenwunder im Sudetenland!
Manchmal ist es erstaunlich zu sehen, wie „neuartige“ Phänomene in historischen Beschreibungen eine gewisse zeitlose Komponente erhalten. Seit einigen Jahren werden in Kanada, genauer in British Columbia, Füße angeschwemmt, ohne dass man sich das Phänomen so recht erklären kann!
Das Phänomen kannte man aber auch schon in Giggling. Vom Himmel fallende Leichenteile wurden dort der „Wilden Jagd“ zugeschrieben, etwa so wie wir heute Aliens oder geheime Regierungskreise und Menschenexperimente im Fokus haben. Ein Bauer hatte so ein „Fundstück“ auf seinem Grund und Boden. Nachdem in der Nacht besagte Wilde Jagd seinen Hof überflogen hatte, trug sich folgendes zu:
„Da geschah ein fürchterlicher Pumpser, und am Morgen lag ein menschlicher Fuß mit einem roten Strumpf im Fenster“ [S. 161]
Auf den „OZ-Faktor“ bin ich auf meinem Blog bereits öfter eingegangen. Es handelt sich dabei um ein kurioses Phänomen, welches in der Regel kurz vor einer paranormalen Manifestation in Erscheinung tritt und so verläuft, dass die betroffene Person eine veränderte Realitätswahrnehmung hat.
So wirken vertraute Orte fremdartig, die Umgebung ist in völlige Stille getaucht, Tiere und Menschen scheinen „entrückt“ zu sein, der „Erlebende“ ist alleine in einer „synthetisch“ wirkenden, „simulierten“ Welt. Dieser Effekt wird auch in einer Sage aus Rittsteig beschrieben:
„Zu der Zeit, als es noch Bären gab, war zu Rittsteig ein Bärenjäger. […] Da geriet er unversehens in ein Steingespreng, in welchem er sich nicht mehr auskannte. Auch erschien ihm die ganze Gegend fremd, obwohl er darin auf seinen früheren Jagden oft herumgestreift war“. [S. 112]
Schwarze, „selbstfahrende“ Kutschen [also ohne Zugtiere] tauchen in den eher „unheimlichen“ Sagen [High Strangeness] gerne auf, an Bord befinden sich oftmals ziemlich „abgefahrene“ Gestalten. 
Der Themenkomplex passt zu meinen Blogkategorien „Geisterfahrer“ und „Autokutschen“ – siehe Tags unten –, wobei die beobachteten Entitäten oft an Men in Black erinnern. In Sulzkirchen hatte ein Bauer ein „Zauberbuch“. Als er im Sterben lag, erhielt er Besuch:
„Da kam, wie von Geisterhand gezogen, eine schwarze, unbespannte Kutsche gefahren. Sie hielt vor seinem Haus an, und ihr entstieg ein langer, hagerer Mann mit grünem Hut und feuerrotem Bart.“ [S. 179]
Was in den Sagen NICHT steht
Wie bereits bei den Sagen aus Niederbayern fehlt auch hier jeder Hinweis auf Kornkreise oder ein vergleichbares Phänomen. Zumindest scheint dieses keinen Eindruck in der bayerischen Kulturlandschaft hinterlassen zu haben.
„Massive“ metallische Flugkörper, wie wir sie heute in Form von „Fliegenden Untertassen“ kennen, wurden nicht beschrieben. Tierverstümmlungen spiegeln sich in den Sagen ebenfalls nicht.
Genannt werden jedoch alle möglichen intelligenten Lichterscheinungen, wie sie auch heute rund 80 % der UFO-Sichtungen ausmachen. 
Man kann also mit einer gewissen Bestimmtheit davon ausgehen, dass die beobachteten „Anomalien“ der Vergangenheit konform gehen mit heutigen Beobachtungen! Wobei in den historischen Überlieferungen natürliche Ursachen wie Flugzeuge, Skytracker usw. ausgeschlossen werden können!ʬ
Sagenhafte Oberpfalz²
Bereits in einem ersten Artikel habe ich die Sagen aus der Oberpfalz nach ufologischen Inhalten abgesucht und bin fündig geworden. Zum Sagenschatz der Region erschien ein zweites Buch der verstorbenen Forscherin Emmi Böck: „Sitzweil – Oberpfälzer Sagen aus dem Volksmund“, wobei der Titel wörtlich zu nehmen ist. 
Frau Böck und ihre Kollegen haben in klassischer Feldforschung das Land durchstreift und Menschen [zumeist ältere Herrschaften] zu überlieferten Sagen befragt. Irgendwie überschneidet sich da die Arbeitsweise mit der der Ufologen…
Was Sagen von Märchen unterscheidet, ist der Anspruch des Erzählers auf Wahrhaftigkeit. So wird etwa auf Seite 141 [Bildteil] eine Erzählerin schreibt: „Das habe ich selber erlebt“.
Die meisten Erzählungen [geschätzt, nicht gezählt] haben einen „unheimlichen“ Hintergrund. Es geht dabei um Vorfälle, die wir in den Bereich Spuk, Geister und Parapsychologie verorten würden.
Mit dabei sind aber auch Inhalte, wie wir sie aus der Ufologie her kennen, wobei keiner der im Buch Zitierten einen Zusammenhang zu UFOs sah – das Akronym taucht nicht ein einziges Mal auf!
Interpretiert wurden diese Erscheinungen im „Spuk-Kontext“. Dominierend sind dort, wie eigentlich in allen Regionen Deutschlands und Österreichs, „Lichterscheinungen“!
Breitenbrunn: „Da hat eine mit meiner Tochter […] gearbeitet […]. Die Bruckmeier-Rita […]. Da ist in der Nähe von ‚Sewasti’ [= St. Sebastian] ein Kreuz. […]. Da hat sie gewohnt in einem kleinen Häusl. Und da soll von ‚Sewasti’ ein Licht rübergegangen sein wie eine runde Kugel. Wie auf einem Seil ist das rübergeschwebt. Und dann ists wieder zurück auf ‚Sewasti’“ [S. 40]
Raitenbuch: „Mein Vater […] ist […] von der Mühle in Plankstetten heimgefahren. […]. Da sieht er auch schon von der Weiten vom Dietfurter Weg ein Licht den Weg entlangkommen und geht durchs Dorf durch und kommt auf ihn zu. Er weicht aus mit dem Ochsen, und das Licht kommt her und ist weg. […] Er hat gesagt, wenn er nicht ausgewichen wär, hätt ihn das Licht zusammengefahren“ [S. 53] 
Wiesendorf: „Einmal bin ich mit dem Vater nach Waldhof […]. Da sind Irrlichter gekommen […]. Es war ein schwebendes Licht, das sich bewegt hat. Das waren keine Leuchtkäfer. Es war so groß wie Taschenlampen“. [S. 79]
Besonders interessant ist ein Bericht, der an die heutigen „Begegnungen der Dritten Art“ erinnert und aus Krummennaab stammt. Aufschlussreich ist, dass es zwei Zeugen gab, die unabhängig voneinander einer „Entität“ begegnet sind, und dass es dabei einen in der Ufologie oft kolportierten „Sekundäreffekt“ gab: Ein Pferdegespann kam nicht von der Stelle – wir kennen so was heute mit versagenden Automotoren!
„Einmal bin ich nachts um halb zwölf [oder: 1/2 12 Uhr] von Krummennaab nach Hause gegangen. Plötzlich hab ich etwas Schwarzes im Straßengraben gesehen. Es ist eine Zeitlang neben mir hergegangen. Erst hab ich gemeint, es ist mein Schatten. Aber der hätt auf der anderen Seite sein müßen [müssen]. Am anderen Tag hab ich das meinem Vater erzählt. Darauf hat er gesagt: Er ist auch einmal an dieser Stelle vorbeigefahren, und genau an diesem Platz hat ihm der Gaul nicht mehr gehen wollen; der hat nämlich auch das schwarze Mandl gesehen“. [S. 131]
Diese „schwarzen Mandln“ kennen wir heute übrigens als „Shadow People“…ʬ

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