U-Bahn-Lektüre März 2017 war „Masuren – Märchenland der Kindheit“ von Herbert Reinoß. Darin beschreibt der Autor seine Kinder- und Jugendtage in Masuren bis zur Vertreibung durch die Sowjets. Darunter befinden sich auch zwei Schilderungen, die in Richtung „Forteana“ gehen und ausgesprochen bizarr sind:
„Wir fuhren mit unserem Wagen, das eine Pferd davor, von der Großmutter in Satticken wieder nach Hause. Plötzlich geschah etwas sehr Sonderbares. Darf ich sagen: Ich weiß noch genau, wo? Nämlich schon in Gonsken, aber noch vor der Kirche. Dort auf einmal am Himmel vor mir eine Frau auf einem Fahrrad: albern lachend und komisch strampelnd. Natürlich: Bald lernte ich, dass am Himmel vor einem niemand radfährt. Aber für jenes Ereignis gewann ich dadurch trotzdem nicht das Bewusstsein von einem Traum. Weiß, wie gesagt, auch noch genau, wo ich jene komische Figur sah […]; könnte heute noch zu dem Ort hin und sagen: Hier war es; während ich so gut wie alles andere aus der Zeit vergessen habe.“ [S. 27/28]
Etwas später, auf derselben Seite, fährt er fort:
„Ein Sonntag, mag sogar sein: Totensonntag. Mutter und ich gingen durch Spätherbsttrübnis vom Friedhof nach Hause. Wir waren nicht auf der Schotterstraße, die von Stradaunen am Friedhof vorbei ins Dorf kam, sondern auf dem Feldweg von Löbelshof her am Dumbel (einer moorigen, birkenbestandenen Senke) vorbei: Und da kam die ganze Zeit aus der Erde unter unseren Schritten ein gleichbleibender dumpfer Ton, und der Boden vibrierte ganz leicht. War es eine Maschine irgendwo in der Nähe, die das erzeugte? Bestimmt nicht. Eine solche Maschine gab es bei uns nicht.“
Nachtragend kann man noch anmerken, dass auch im CE³-Fall von Langenargen von 1977 zwei ominöse Radfahrer mit Zylinderhut einen UFO-Zeugen versuchten einzuschüchtern und diesen auf zwei Fahrrädern heimsuchten, die dann gen Himmel abzogen: 1 & 2!ʬ
P.S.: Ein weiterer Bericht findet sich in Brasilien. Da war offenbar ein Radfahrer auf einem UFO unterwegs!


