👣Big Muddy in Little Egypt: Asphalt vs. Moos!

Reflektiert man das kleinstädtische Amerika aus der keelianischen Perspektive, so kann man sagen, dass Kryptide praktisch flächendeckend in den USA verbreitet sind. Kaum ein County ohne mindestens ein „Small Town Monster“!
Betrachtet man die diversen Bücher zum Thema, die in Amerika gerne nach Bundesstaaten geordnet sind, bleibt kaum ein weißer Fleck auf der Landkarte!
Das macht die Frage natürlich noch komplizierter, warum man bis heute keine Spuren, im Sinne von „Artefakten“ oder „Überbleibseln“, gefunden hat, die Beweisqualität haben!
Ein gutes Beispiel bietet hier das Buch „The Big Muddy Monster“ der Autoren Chad Lewis, Noah Voss und Kevin Lee Nelson, die wir auch schon vom Van Meter Visitor her kennen, einer bizarren Kreatur, die Elemente der anomalistischen Luftschiffe in sich trägt, als auch die Bürde eines Kryptiden auf sich genommen hat!
Das „Muddy-Monster“ hat seinen Namen einem Fluss zu verdanken, an dessen Gestaden es gerne lustwandelte! Dabei tat Muddy alles, um nicht als „Waldaffe“ in die Geschichte einzugehen!
Er trieb sich im südlichen Drittel von Illinois herum, einem Staat, den man in Deutschland wohl weniger kennt als seine Metropole Chicago, die ihrerseits nicht ohne einen geflügelten Exoten auszukommen scheint!
Willkommen in „Ägypten“
Der südliche Zipfel von Illinois trägt den irritierenden Nicknamen „Klein-Ägypten“. Folglich finden sich dort Städte wie Thebes, Karnak, New Memphis, Dongola und Cairo!
Der vermutliche Hintergrund der ungewöhnlichen Namensgebung hängt nicht mit Einwanderern aus dem Pyramidenstaat zusammen, sondern geht auf den Baptisten David Badgley zurück, der dort 1799 eine Siedlung mit dem Namen Goshen gegründet hatte. Im biblischen Land Goshen lebten die Hebräer in Ägypten!
Die Stadt, die uns jetzt beschäftigen soll, ist Murphysboro in Jackson County, was weniger nach Nordafrika klingt!
Wann die Vorfälle genau begannen, ist eigentlich kaum zu sagen, da das ganze Areal seine Geschichten über bizarre Bigfoots hat!
Signifikant ist – und hier will mich das Monster in meinen Ansichten offensichtlich supporten –, dass sich fast alle Sichtungen an Verkehrswegen ereignet haben, wahlweise Straßen oder Bahnschienen! Die Bezeichnung Muddy ist also eher unzutreffend, Big Hitchhiker wäre eher passend!
Markiert man in der handelsüblichen Bigfoot-Literatur die beschriebenen Fälle wahlweise mit einem „W“ für „Wald“, also eine Sichtung in einem solchen, oder mit einem „S“ für „Straße“, findet man sehr schnell heraus, dass der vermeintliche „Waldaffe“ eigentlich eher ein „Straßenaffe“ ist. Im Schnitt entfallen ¾ aller Sichtungen auf Asphalt und nicht auf Moos!
Man stelle sich umgekehrt vor, wie merkwürdig es wäre, wenn man etwa Rehe nur noch auf Landstraßen oder Autobahnen antreffen würde und kaum mehr im Wald!
Es gibt zwar „Ausreißer“, die ihren Weg bis in die Innenstädte finden, doch das natürliche Habitat ist und bleibt der Wald; dies ist bei Bigfoot offenbar nicht der Fall! Ich bin auf diesen Aspekt im Blog schon öfters eingegangen!
So kann es nicht verwundern, dass die erste (?) Sichtung von Muddy 1942 auf Stadtgebiet erfolgte! Zeuge war natürlich ein Autofahrer, der den Bipeden beobachtete, wie er gemütlich auf der Straße einen Spaziergang machte!
Die eigentliche „Sichtungswelle“ ereignete sich im Zeitfenster von 1972 bis 1974, wobei unklar bleibt, wie viele Zeugen es effektiv gegeben hat; das Autorengespann hat es nicht so mit statistischen Datensätzen!
Gut gerochen hat Muddy nicht, ein weißes Fell soll er gehabt haben – schmutzig-weiß, versteht sich –, die Größe lag bei den obligatorischen 7 bis 8 Fuß und die Augen leuchteten rot vor sich hin, Scheinwerfern nicht unähnlich!
Als Aufmacher wird gern der Bericht eines Liebespärchens zum Besten gegeben. Die beiden waren verheiratet, nur eben nicht miteinander. Muddy störte sie nachts bei außerehelichen Aktivitäten in einem Auto.
Man meldete den Vorgang – also das Monster, nicht das Verkehrsdelikt – der Polizei, die auch Beamte auf den Weg schickte.
Im angrenzenden Wald grölte Muddy herum, dort zog einer der Beamten seine Waffe und erschrak über den Anblick der Kreatur dergestalt, dass er seine Pistole fallen ließ und davonrannte.
Erst als Verstärkung angekommen war, traute man sich gemeinsam ins Wäldchen, um nach dem Monster und der Waffe zu suchen! Die Waffe fand man!
Alles nachlesbar in den amtlichen Polizeiberichten, die von den Autoren veröffentlicht worden sind!
Zur Suche wurde unter anderem ein Hund eingesetzt, der die Polizisten zu einer leeren (?) Scheune führte. In diese wollte der Hund nicht, musste hineingetragen bzw. genauer geworfen werden.
Am Boden fand sich eine schleimige, schwarz abfärbende Substanz, die jedoch nicht weiter untersucht wurde. Der Gestank war durchdringend.
Die in den Monaten und Jahren nachfolgenden Zeugen, alle im Auto unterwegs, schätzten das Wesen einheitlich auf 7 bis 8 Fuß, das Gewicht auf etwa 200 Kilo, was relativ gering wäre für einen Squatch!
Interessant, und uns an UFOs denken lässt, ist der Umstand, dass in einem Fall Beobachter sich nicht mehr bewegen konnten, während sie ihre Muddy-Nahbegegnung hatten!
Als Muddy nachts einen Schrottplatz aufgesucht hatte – warum, ist unklar –, wurde er von einem Wachmann beobachtet. Muddy murmelte vor sich hin und war zeitweise sichtbar und dann wieder nicht!
Fassen wir zusammen:
Die Kreatur hatte selbstleuchtende, rote Augen, konnte sich unsichtbar machen, betätigte sich als „Jäger“ von Haustieren (zumindest verschwanden in der Region allerhand Vierbeiner), hatte eine bizarre Vorliebe für moderne Verkehrswege und konnte Zeugen „bannen“, sodass diese sich nicht mehr bewegen konnten!
Hotspot im Hotspot!
In diesem spukigen Areal, siehe meine einleitende Beschreibung, gibt es noch spukigere: den Shawnee National Forest! Dort treiben sich schwarze Panther, unidentifizierte Riesenvögel (aka Big Wing) und natürlich Bigfoot herum!
Das Epizentrum, also der Hotspot im Hotspot vom Hotspot, ist der Max Creek. An diesem entlang fliegen, genau wie am Hudson River im Empire State, kleine Lichtkugeln in der Größe von Pingpong-Bällen, dies in den Farben Pink, Blau und Gelb! Zudem ereignen sich dort zahlreiche „freak accidents“, also bizarre, nicht nachvollziehbare Unfälle!
Resümee
„Big Muddy“ ist sicher kein „Waldaffe“, sondern etwas völlig anderes! Dass er sich in einer Gegend wohlfühlt und tummelt, die als Parazone bekannt ist, verwundert nicht; diese „Schablone“ kannte schon Keel und nannte sie „Fensterort“!ʬ
Postskriptum:
Die Orte in der Region sind zu Geisterstädten geworden! {YouTube}
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