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02/09/26

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Leserbrief:
Ausführliche Beschreibung
meiner Lichtkugel-Sichtungen
im Raum Augsburg

Hallo Wladislaw, 
nachfolgend eine ausführliche Beschreibung meiner Lichtkugel-Sichtungen im Raum Augsburg. Diese begannen eigentlich recht unspektakulär. Ich wohne im Raum Augsburg östlich des Lechs und blickte eines Abends aus meinem Dachfenster in Richtung Ende des Flußtals. 
Eines Abends ab etwa Herbst 2024 sowie in den Monaten danach sah ich ab und zu in der wolkenarmen Abenddämmerung sowie nach Einbruch der Dunkelheit jeweils etwa 5-6 Lichtpunkte (mit einer Lichtfarbe eines hellen Autoscheinwerfers oder einer modernen LED-Straßenlaterne), die entweder an Ort und Stelle verharrten oder sich langsam hinter dem Rand des Flußtals in etwa 50-100 Metern Höhe in gemächlicher Geschwindigkeit hin und her bewegten. 
Sie blinkten nicht und behielten stets ihre Lichtfarbe. Sie legten immer die gleiche Wegstrecke zurück, nämlich grob geschätzt 1,5 Kilometer in Süd-Nordrichtung. Ob sie auch über bewohntes Gebiet flogen, konnte ich nicht erkennen - nach heutiger Einschätzung wahrscheinlich nicht. 
Sie flogen nur hin und her, nährten sich einander an, verharrten an Ort und Stelle und sanken teilweise hinab bis auf den Boden, wo ich sie nicht mehr erkennen konnte, um dann wieder aufzusteigen. So etwas tun startende Flugzeuge nicht. 
Ob sie Geräusche machten, kann ich nicht sagen, da ich zu weit weg wohne. Ich klickte auch auf Flightradar24, ob es sich dabei vielleicht um offizielle Flugobjekte handeln könnte. Es wurde nichts angezeigt. An welchen Wochtentagen ich diese Sichtungen hatte, weiß ich nicht mehr, denn ich habe darüber kein Tagebuch geführt. 
Da sie sich jeweils gegen Ende der Show (nach etwa einer Stunde, mehr oder weniger) an einem betimmten Punkt zu sammeln schienen (sie sanken einfach zu Boden, um dann nicht mehr aufzusteigen), hatte ich immer mehr den Eindruck von eine Gruppe Drohnenpiloten, die sich abends trafen, um ihrem Hobby zu frönen. 
Irgendwann im Frühjahr/Frühsommer 2025 hatte ich genug und hakte dieses Thema ab, woraufhin ich diesem keine Aufmerksamkeit mehr widmete. Dies änderte sich jedoch, als ich am 29. August 2025 bei einem Naturspaziergang einem Hobby-Drohnenflieger begegnete. 
Er kam mit seinem Fahrrad zu meiner Sitzbank angefahren und fragte mich höflich, ob er an dieser Stelle bzw. über der Wiese daneben seine kleine, neu erworbene Drohne steigen lassen dürfe (wegen des surrenden Geräuschs). Ansonsten hätte er sich einen anderen Platz gesucht. 
Ich erlaubte es ihm gerne und das Geräusch machte mir überhaupt nichts aus. Sie flog ganz anders als die von mir vor Monaten am Horizont gesichteten Lichter. Sie stieg in Sekundenschnelle in recht große Höhe und verharrte dort regungslos. 
Anschließend ließ er sie in eine andere Richtung fliegen, was abrupt erfolgte. Sie verhielt sich wie eine Schwebfliege, die ruckzuck sofort davonfliegen und Richtungswechsel vornehmen kann, so wie auch manche "Untertasse". Sie wiegt nur ca. 250 Gramm und ist nur etwa 2 Handflächen groß. Sie hat kein eigenes Licht, sondern nur eine Kamera, die gute Bilder bzw. Videos anfertigen kann. 
Sie ist in der Lage, ihm zu folgen wie ein Hund. Wir kamen weiter ins Gespräch. Da ich mit Drohnen bislang keinsterlei Erfahrungen hatte, stellte ich ihm etliche Fragen, schon alleine wegen meiner Sichtungen. Ich fragte ihn, ob auch er die von mir gesichteten ominösen Lichter abends am Horizont gesehen hatte. 
Er bejahte und ergänzte, daß auch seine Frau Zeugin war. Da war für mich klar, daß es kein Hirngespinst von mir war, sondern ein Phänomen ist, welches womöglich von vielen Bewohnern dieser Gegend gesichtet wurde und immer noch wird. 
Da er beruflich im technischen Bereich tätig ist, fragte ich ihn, ob er eine Erklärung hätte, wie diese "Lichtkugeln" fabriziert sein könnten. Seine spontane Antwort war, es könnten womöglich unten darangehängte Lampen sein, jedoch müßten es größere Drohnen als seine sein. 
Am darauffolgenden Sonntag, den 31.08.2025, hatte ich nachmittags das dringende Bedürfnis, zu dem Ort zu spazieren, an dem ich den "Sammelpunkt" dieser Shows vermutete. Dieser befindet sich oberhalb des Flußtals mit recht guter Aussicht. Ich stand dort, drehte mich hin und her und fragte mich, warum diese seltsamen Drohnen nicht mal eine andere Richtung einschlagen könnten. 
Ich ging wieder nach Hause mit der Absicht, nach mehrmonatiger Abstinenz an diesem Abend mit wolkenlosem Himmel gründlich Ausschau zu halten, was auch reichlich "belohnt" wurde. Etwa um 20:20 Uhr blickte ich aus dem Fenster (Sonnenuntergang war kurz vor 20 Uhr). Etwa am Nordpunkt der bislang bekannten Flugroute, jedoch höher, befand sich ein großes, grelles Licht,. das auf mich wie Flutlicht wirkte (viel größer und heller als die Venus). 
Es hing etwa eine halbe bis eine Minute regungslos am Himmel, bis es "heruntergedimmt" wurde auf "Sternengröße" und weiter verharrte. Anschließend sah ich ein weiteres solches Licht am südlichen Punkt dieser Route mit dem gleichen Verhalten. Auf mich wirkten sie wie Begrüßungslichter nach dem Motto "Hey ihr Drohnen alle da draußen, kommt alle hierher, hier steigt gleich die große Lichterparty". 
Linienmaschinen aus München, die ich ab und zu sehe und die westwärts fliegen, können es nicht gewesen sein, da der Flughafen etwa östlich von mir liegt und nicht nordöstlich oder südöstlich. Gleich im Anschluß begann die etwa einstündige Show mit etlichen Lichtkugeln (10-15 oder mehr), die entlang der Flugroute wie aus dem Nichts auftauchten. 
Wenn sie am Himmel stillstanden, waren sie einfach nur Lichtkugeln. Sobald sie sich in Bewegung setzten, fingen sie an zu blinken. Aber nicht wie Flugzeuge mit ihren mehrfarbigen Positionslichtern, sondern einfach nur aus und ein in regelmäßigem Rhythmus und ohne Farbänderung. Dieses Blinken hatte ich bei den Sichtungen zuvor noch nicht bemerkt. 
Irgendwann sammelten sie sich etwa in der Mitte dieser Strecke und verschwanden in ihrer bekannten gemütlichen Geschwindigkeit Richtung Osten, etwa in Richtung Münchner Flughafen. Sie bildeten keine Formation wie in diesem Video, sondern wirkten auf mich wie eine lustige Wandergruppe. Wie weit sie wirklich flogen, kann ich nicht sagen, da ich im Flußtal wohne und sie irgendwann nicht mehr sehen konnte. 
Josef Cene aus Berlin filmte am Sonntag, den 07.09.2025 ein Lichtobjekt. das auch blinkte, jedoch langsamer, dafür aber schnell Richtung Osten verschwand. Während dieser Show am Horizont blickte ich auch mal direkt nach oben in den einigermaßen sternenklaren Himmel. Da entdeckte ich "wandernde Sterne", nämlich zwei sich bewegende kleine Lichtkugeln in relativer Nähe zueinander. 
Das Lichterschauspiel am Horizont war mir mir zu diesem Zeitpunkt ziemlich egal, denn diese Lichter befanden sich fast direkt über mir, also über bewohntem Gebiet, und offenbar in recht großer Höhe. Diese "Bedrohnung" gefiel mir gar nicht. Bald darauf sah ich sie nicht mehr. Ihr Verschwinden wirkte auf mich, als wäre ihr Licht innerhalb weniger Sekunden komplett runtergedimmt worden. 
Am Abend des darauffolgenden Sonntags, den 07.09.2025 ab ca. 20:30 Uhr begann die Show erneut. Es war eine kleinere Gruppe Lichtkugeln, aber andersfarbig. Während sie regungslos am Himmel standen oder sich nur leicht bewegten, hatten sie kein Dauerlicht wie die Objekte bei den Sichtungen zuvor, sondern sie flimmerten bzw. flackerten wie bunte Disco-Party-Lichtkugeln (ähnlich wie in diesem Video. aber auch wie bei dieser Aufnahme über Stockholm- angeblich von der Venus). 
Bei altgewohnter Fortbewegungsgeschwindigkeit blinkten sie, so wie auch am Sonntag zuvor. Auch sie verschwanden Richtung Osten. Ab 21 Uhr sah ich keine mehr und zog mich in mein Zimmer zurück. Um 23 Uhr blickte ich nochmal aus dem Fenster und sah eine allerletzte flackernde Kugel, die sich irgendwann in Bewegung setzte und blinkend verschwand. 
Ich werde weiter beobachten, ob sich vielleicht ein Muster ergibt, also welcher Wochentag, welche Witterungsverhältnisse (wahrscheinlich bevorzugt wolkenloser Himmel), welche Flugeigenschaften, welches Erscheinungsbild ... 
Was ich mich schon seit Ende 2024 fragte und heute mehr denn je: Wollen die Piloten, daß diese Objekte unbedingt gesehen werden? Wenn ja, warum? Drohnenflüge könnte man doch auch unauffälliger gestalten. Bislang habe ich keine Antwort darauf. 
Ich hoffe, dieser Bericht hilft dabei, um Leser, egal wo in Deutschland oder weltweit sie sich befinden, anzuregen, öfters mal in den Abend- oder frühen Nachthimmel zu blicken und bei Fündigwerden nach Möglichkeit fleißig zu fotografieren bzw. zu filmen und sich auch mit Nachbarn, Bekannten und Verwandten darüber auszutauschen. 
Lieben Gruß aus dem Raum Augsburg sendet Uwe

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