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09/08/26

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Das blaue Phantom

Im Jahr 1952 kam es zu einer Reihe merkwürdiger Zwischenfälle entlang der weltberühmten Route 66 auf dem Streckenabschnitt, der im amerikanischen Bundesstaat Illinois beginnt. Im Mai des besagten Jahres, unweit von Joliet, wurden zwei Autofahrer von einem ‚Verrückten‘ in einem blauen Chrysler Sedan angeschossen, einer der Automobilisten verletzt.
Dabei verlief der Vorfall so schnell, dass man lediglich angeben konnte, dass der betreffende Wagen von einem einzelnen Mann | Täter gefahren wurde – der Aspekt der außerordentlich hohen Geschwindigkeit des Fahrzeuges sollte immer wieder Erwähnung finden.
Taktikwechsel und Großfahndung
Im Juni änderte der Fremde seine Taktik und nahm Fahrer vom offenen Feld aus unter Beschuss und flüchtete anschließend in einen bereitstehenden blauen Wagen. Wenige Tage später war er wieder auf Achse und jagte vom Auto aus.
Allein am 8. Juni wurden 10 Übergriffe vermeldet, und die Polizei bot auf, was sie aufzubieten hatte: Neben regulären Streifenwagen wurde auch ein Flugzeug eingesetzt, das im bevorzugten ‚Revier‘ des Fremden aus der Luft patrouillierte.
Doch das alles brachte nichts ein. Der Täter tauchte wie aus dem Nichts auf, schoss und verschwand daraufhin spurlos; die Polizei bekam nicht einmal seine Abgasfahne zu Gesicht.
Machtlosigkeit der Behörden
Wären die Schäden an Fahrzeugen und Personen nicht so schwerwiegend, wäre man wohl von einer psychologischen Ursache der Reporte – Massenhysterie – ausgegangen, doch in dem Fall ging das eben nicht.
Am 10. Juni – es waren schon alles in allem 15 Autofahrer von der Straße geschossen oder weggedrängt worden – gelangte endlich ein Streifenwagen in die Nähe der blauen Limousine, doch jagte diese mit weit über 90 mph davon, sodass die Beamten aufgeben mussten, da sie nicht einmal annähernd mithalten konnten.
Rätselhafte Spuren und offene Fragen
Sieben Tage später beobachtete ein Zeuge einen in Khaki gekleideten Mann mit Revolver in der Hand, der sich an seinem blauen Wagen abstützte. Am 24. Juni schlägt der Unbekannte abermals zu, um anschließend in der Versenkung zu verschwinden.
Anhand der Umstände stellt sich die Frage, ob wir es ‚nur‘ mit einem geschickten Verbrecher zu tun haben oder ob nicht vielleicht etwas Paranormales hinter dem blauen Schlitten und seinem schießwütigen Besitzer steckt, wie vergleichbar bizarre automobile Begegnungen belegen. {Quelle}